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Basketball : Starker Eagles-Test

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kein Klassenunterschied zu sehen: Nur mit 91:96 verloren die Itzehoer Eagles gegen die Cuxhaven BasCats. Der Eagles-Coach war sehr zufrieden mit dem Test.

Wieder ein Schritt nach vorn: Nur mit 91:96 haben die Sport-Club Itzehoe Eagles am Mittwochabend ein Testspiel in der Gutenberghalle gegen die Cuxhaven BasCats verloren. Diese spielen in der 2. Basketball-Bundesliga ProA, zwei Klassen höher als der Erstregionalligist aus Itzehoe.

Die Itzehoer starteten mit enormem Tempo und legten nach einigen Ballgewinnen einen Blitzstart hin: 6:0. Schon in dieser Phase überragend und kaum zu stoppen: Neuzugang Everage Richardson. „Er hat das bestätigt, was man von ihm erwartet und erhofft“, sagte Eagles-Coach Paul Larysz. „Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass wir einen klaren Leader haben.“ Auch die gesamte erste Fünf um Richardson überzeugte und hielt die Führung. „Man hat gesehen, dass ein Teil der Mannschaft schon sehr gut funktioniert“, stellte Larysz zufrieden fest. Auch in der Defensive habe einiges schon besser ineinander gegriffen – das hohe Punkteergebnis resultierte vor allem aus den guten Trefferquoten beider Teams in einer hochklassigen Partie.

Doch intensiv verteidigen, das konnten die Cuxhavener auch. Besonders die jungen Aufbauspieler der Gastgeber gerieten anfangs unter Druck, diverse Ballverluste waren die Folge. Das änderte sich, die Eagles-Guards stellten sich um. Eine deutliche Steigerung hatte auch ihr Trainer gesehen. Er wechselte viel, dabei kam es teilweise zu Zusammensetzungen, die noch weniger gut harmonierten. An der Konstanz gelte es noch zu arbeiten. Cuxhaven konnte den Vorsprung teils auf mehr als zehn Punkte ausbauen, doch in Bestbesetzung kamen die Eagles stets wieder heran – ein gutes Zeichen und insgesamt ein „sehr, sehr guter Test“, so Larysz.

Als Favoriten in der Ende September beginnenden Saison sieht er andere: Vor allem Rostock mit seinem erfahrenen Team, aber auch Aschersleben und Bernau hätten sich enorm verstärkt. Ein Top-Team hat sich Richtung ProA verabschiedet: Magdeburg bekam eine Wildcard und wird in der 1. Regionalliga mit einer zweiten, sicher auch starken, Mannschaft antreten.

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erstellt am 06.Sep.2013 | 05:00 Uhr

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