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2. Segel-Bundesliga : Starker Auftritt auf dem Chiemsee

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

SV Itzehoe segelt zum Auftakt auf Platz zwei

von
erstellt am 03.Mai.2017 | 05:00 Uhr

Starker Auftritt der Seglervereinigung Itzehoe beim Auftakt der 2. Segel-Bundesliga in Prien. Christian Soyka, Moritz Burmester, Hinnerk Müller und Kai Harder segelten auf dem Chiemsee auf den zweiten Rang in der Gesamtwertung.

Das Projekt „Wiederaufstieg“ ist gut angelaufen. Das zuvor auf dem Gardasee absolvierte Trainingslager hat sich für die Itzehoer Crew ausgezahlt. Die Teamarbeit war hervorragend. Zwar gab es am Freitag bei winterlichem Wetter einige Anlaufschwierigkeiten mit einem vierten und fünften Rang, doch nach einer Windanalyse lief es dann wesentlich besser. „Wir haben danach bei Westwind unser eigenes System gesegelt“, verrät Soyka. Drei Siege in den nächsten Flights katapultierten die SVI danach auf Tabellenrang drei.

Am Sonnabend folgten bei strahlendem Sonnenschein und leichten südöstlichen Winden drei zweite Plätze, ehe man als Letzter im neunten Rennen am Abend auf Rang vier abrutschte. „Wir hatten den Start völlig versiebt und danach keine Chance mehr, an die anderen Boote heran zu kommen. Das hätte uns nicht passieren dürfen. Letzter darf man bei unseren Ansprüchen eigentlich in keinem Flight werden“, so Soyka.

Zum Abschluss segelten die Itzehoer am Sonntag dann relativ konstant und arbeiteten sich am Ende mit zwei ersten und einem zweiten Rang auf Gesamtrang zwei vor. Allerdings musste am Ende noch etwas gezittert werden, denn als in den letzten drei Rennen der Wind auffrischte, hatte der SVI zu wenig „Bootsspeed“ und wurde zweimal Dritter und einmal Vierter. Am Ende wurde der zweite Platz aber wegen der mehr erzielten Siege bei Punktgleichheit mit dem Mühlenberger Segel Club verteidigt. Gesamtsieger des ersten „Spieltages“ wurde der Konstanzer Yacht Club.

„Wir sind am Sonntag relativ konservativ gesegelt.“ Die Strategie sich aus „Trouble“ rauszuhalten sei aufgegangen. „Wir haben uns nicht eine einzige Strafe eingehandelt, aber selbst schon einige Kringel verteilt“, schmunzelt Christian Soyka. Man wolle auch bei den nächsten Events kein zu großes Risiko eingehen. An der fehlenden Geschwindikkeit zum Schluss müsse aber noch gearbeitet werden. „Wir werden das genau analysieren und an den nächsten drei Wochenenden auf der Alster versuchen, Verbesserungen zu finden. Ansonsten sei die Kommunikation an Bord aber sehr gut gewesen, was das Team weit nach vorn gebracht habe. „Das war aber auch zwingend notwenig, denn wer aufsteigen will, muss in jeder Regatta unter die Top-Five segeln“, so Soyka.

Bei der zweiten Bundesliga-Veranstaltung vom 25. bis 27. Mai in Lindau muss die erfolgreiche Crew nun auf einer Position verändert werden. Auf dem Bodensee wird Moritz Burmester fehlen, der dann beim „Youth America Cup“ eine andere Herausforderung in der Karibik sucht. Wer ihn ersetzen wird, wrd sich im Laufe dieser Woche entscheiden.

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