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Basketball : Sportclub Itzehoe will sich rehabilitieren

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In der 2. Bundesliga ProB stehen die Korbjäger der SCI-Eagles bei den Hertener Löwen heute Abend vor einer wichtigen Partie.

von
erstellt am 28.Feb.2015 | 04:42 Uhr

Aus der heißen Phase wird die ganz heiße Phase: Zwei Partien haben die Sport-Club Itzehoe Eagles noch zu spielen in der regulären Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Heute um 19.30 Uhr laufen sie bei den Hertener Löwen auf.

Die beruhigende Nachricht: Als Letzter direkt absteigen können die Eagles nicht mehr. Derzeit sind sie Neunter, Platz acht oder besser, das wäre der Wunsch. Denn das bedeutet: Play-Offs und sicherer Klassenerhalt. In den Play-Offs spielen die Nord- und die Südgruppe der ProB im Überkreuz-Verfahren gegeneinander. Landen die Eagles auf den Plätzen 9 bis 12, geht es in die Play-Downs, eine weitere Punktrunde dieser vier Mannschaften aus der Nordgruppe, in die die bisherigen Zähler mitgenommen werden. So oder so: Die Partie in Herten hat große Bedeutung.

Dabei haben die Eagles viele Ansätze, um es besser zu machen als beim 70:82 im Hinspiel. Zu unkonzentriert, zu sorglos, zu wenig Aggressivität und Tempo – Coach Paul Larysz erinnert sich ungern an die Begegnung, die trotz des letztlich klaren Resultats bis kurz vor Schluss offen war. Vor den guten Eins-gegen-Eins-Spielern der Löwen sind die Itzehoer nun gewarnt, ein ebenso leidenschaftlicher wie abgeklärter Auftritt ist gefragt. Ein Problem jedenfalls haben die Eagles in den vergangenen Wochen im Griff gehabt: ihre Freiwürfe. Das Hinspiel ging nicht zuletzt wegen einer katastrophalen Quote von der Linie verloren.

„Mit aller Macht“ wollten sich die Eagles für das vergangenen Wochenende rehabilitieren, sagt Larysz. Trotz guter Leistungen gab es Niederlagen gegen die beiden Top-Teams der Liga, nun geht es zum Vorletzten. Die Löwen gaben mit einem „unglaublichen Wochenende“ die rote Laterne ab an die BSW Sixers und würden sicher weiter mit allen Mitteln um den Klassenverbleib kämpfen, sagt Larysz. Aus seiner Sicht hat sich die psychologische Ausgangslage für den Gegner aber verändert: Bisher sei er Letzter und abgeschrieben gewesen, jetzt habe er etwas zu verteidigen. „Es ist das erste Mal in der Saison, dass die etwas zu verlieren haben.“

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