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Bogenschießen : Spannung mit Pfeil und Bogen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bei Kreistitelkämpfen in Kellinghusen wurden gleich 16 Fahrkarten zur Landesmeisterschaft vergeben.

Bei den Kreismeisterschaften im Bogenschießen haben sich gleich 16 Steinburger Schützen, einschließlich des Kellinghusener Compond-Teams, für die Landesmeisterschaften Ende Januar in Tornesch qualifiziert. Kay Peters, Julian Sonntag, Jonas Reyer, Thomas Reimer, Günter Meyer, Kai Janke, Tobias Bockelmann, Lars Rathjen (alle 1. Kellinghusener Bogenclub), Finn Meine, Stefan Bergfeld, Rasmus Stark, Lutz Gogolin, Hans Peter-Biet, Linus Gertsen, Christian Benthien und Jannis Johannssen (alle Itzehoer Hockey-Club) hatten gute Leistungen gezeigt. „Für den hiesigen Kreis ist das ein schönes Ergebnis. So gut war es schon lange nicht mehr“, stellte Kreisbogenreferentin Almut Michelkowski erfreut fest.

Tagesbester wurde Lokalmatador Kai Janke, der seit annähernd 25 Jahren Bogensport betreibt. Der Kellinghusener, der in früheren Jahren bereits Deutscher Meister im Feldbogen war, schoss mit dem Compound 565 Ringe. Ganz zufrieden war er mit seinem Resultat aber nicht. „Das war kein gutes Ergebnis. 580 Ringe wären okay gewesen, und die hatte ich mir auch vorgenommen. Doch leider war ich nach der ersten Runde zu unkonzentriert, so dass es im zweiten Durchgang keine Steigerung mehr gab.“ 285 und 280 Ringe seien keine gute Basis, um zufrieden sein zu können. Janke sieht Steigerungspotenzial und vertraut auf das fünfmalige Training pro Woche bei Arno Ruh. Sein Ziel in Tornesch sei es, Landesmeister zu werden und sich ebenfalls für die Deutschen Hallenmeisterschaften Mitte März in Hof/Bayern zu qualifizieren.

Grund zufrieden zu sein hatte dagegen Blankbogenschütze Rasmus Stark. Der Itzehoer schoss 483 Ringe und erhielt für seine gute Leistung den Wanderpokal des Kreisschützenverbandes. Diese Auszeichnung habe er erstmals erhalten, teilte der sichtlich überraschte Bogenschütze vom Itzehoer Hockey-Club mit. „Ich war schon auf dem Weg nach draußen, als ich davon erfuhr.“ Mit Blick auf die kommenden Landesmeisterschaften in der Halle sagte der Bogenschütze, dass er sich dort ein Ergebnis wünsche, das ihn selbst zufrieden stelle: „Wenn andere dann besser sind, sind sie eben besser.“ Unerfahren ist Stark jedenfalls nicht: Mehrmals war er Teilnehmer bei Landestitelkämpfen – zuletzt bei den Feldbogen- und 3D-Meisterschaften im vergangenen Jahr. Das vorbereitende Training, das in den kommenden Wochen vor Tornesch anstehe, gestalte er hinsichtlich der Intensität wie gewohnt mit drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche.

Nach den Kreismeisterschaften sprach Almut Michelkowski von einem guten Verlauf der Wettkämpfe, die aufgrund des hohen Meldeergebnisses in eine Vormittags- und eine Nachmittagsveranstaltung aufgeteilt werden musste. „Die Leistungen der Steinburger Schützen sind aufsteigend. Das ist aber auch erforderlich, um sich gegen die Konkurrenz im Land durchsetzen zu können. Das Niveau in Schleswig-Holstein ist hoch.“ Und deshalb, so auch Kellinghusens Bogentrainer Arno Ruh, käme es jetzt auch darauf an, in punkto Trainingsfleiß nicht nachzulassen und die Blick voll auf Tornesch zu richten. Wer das vorbereitende Training schleifen lasse, der habe kaum eine Chance, vorne mitzumischen und sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren.

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erstellt am 22.Dez.2016 | 05:29 Uhr

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