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Segel-Bundesliga : Soyka und Co wollen Rang fünf halten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Großes Saisonfinale von Freitag bis Sonntag auf der Hamburger Außenalster

Das Saisonfinale soll noch einmal ein echtes Highlight werden. Die Segel-Bundesliga geht von Freitag bis Sonntag auf der Hamburger Außenalster zum letzten Mal in diesem Jahr an den Start. Mit dem gastgebenden Norddeutschen Regattaverein steht der neue Meister zwar schon vor den letzten Rennen fest, doch Hochspannung herrscht trotzdem, denn im Abstiegskampf ist noch alles offen, und auch die Plätze zwei und drei, die zum Start in der Sailing-Champions League berechtigen, sind noch nicht vergeben.

Theoretisch hat sogar das Team der Itzehoer Seglervereinigung noch die Chance auf einen der beiden verbliebenen Champions-League-Plätze, doch Skipper Christian Soyka gibt sich keinen Illusionen hin. „Dass wir auf Rang fünf stehen, ist für uns selbst überraschend. Nach oben dürfte bei den Punktabständen wohl kaum noch etwas möglich sein. Wir werden deshalb in erste Linie nach hinten absichern, denn natürlich wollen wir unseren guten Tabellenrang halten und bestes Team aus Schleswig-Holstein bleiben“, sagt Soyka, der in Hamburg Moritz Burmester, Stefan Schimkowski und Ole Stücker mit an Bord hat. Diese Zielsetzung zu realisieren, dürfte schon schwer genug werden, denn die anderen Teams haben für das Finale vor allem wegen des hochdramatischen Abstiegskampfes noch einmal ordentlich aufgerüstet. So wird zum Beispiel für den Yachtclub Berlin Grünau wieder Segel-Legende Jochen Schümann an den Start gehen. Schümann hatte die Berliner auf heimischen Gewässer sogar zum Regattasieg geführt. Ohne ihn lief es jedoch für die Hauptstädter in den anderen Wettkämpfen längst nicht so gut, so dass der Vorsprung vor den Relegationsplätzen nur zwei Punkte beträgt. Die Relegationsrennen, in denen die Teams von Rang 13 bis 15 gegen die auf den Plätzen vier bis sechs liegenden Clubs der zweiten Liga antreten müssen, wollen sich die Berliner unbedingt ersparen. Und dies gilt nicht nur für sie, sondern für die halbe Liga.

Die Itzehoer Crew hat das Revier vor dem Bootshaus des Hamburger Segel-Club in einem eigens von der Mittelmanns Werft gestellten Boot dreimal im Training getestet und geht gut vorbereitet in die Regatta. Das vereinseigene Boot stand diesmal nicht für Traingszwecke zur Verfügung, denn die „Voice of Itzehoe“ ziert den Eingangsbereich der „Hanseboot“, die seit dem 25. Oktober noch bis Sonntag auf dem Gelände der Hamburg Messe läuft.

„Die Manöver klappen wie im Schlaf, jetzt hoffen wir auf ein bisschen Glück mit dem Wind, damit wir im Abschlusskonzert vorn dabei sind“, so Christian Soyka. Die Verhältnisse auf der Alster seien schwer vorauszusehen. „Wenn der Wind dort weht, dann eigentlich auch recht ordentlich. Für dieses Wochenende ist aber eher eine schwache Brise angesagt.“ Ein Risiko wolle man jedoch nicht eingehen, deshalb sei die Besatzung diesmal nur 15 kg schwerer als zuletzt auf dem Bodensee, auf dem wegen Flaute vier von 15 Rennen erst gar nicht ausgetragen werden konnten. „Wir gehen den Mittelweg, sind nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht. Damit sollte das Boot auf der Alster gut laufen“, ist Soyka wie immer optimistisch.

Freitag ab 14 Uhr wird es ernst für die 18 Teams, die jeweils 15 Rennen in den sechs zugelosten One-Design-Kielbooten zu absolvieren haben. Am Sonnabend und Sonntag folgt die Fortsetzung des Wettkampfes jeweils ab 8.30 Uhr. Letzte Startmöglichkeit am Sonntag ist um 15 Uhr, damit die Siegerehrung danach pünktlich um 16 Uhr stattfinden kann. Die Bundesliga-Regatta ist übrigens im Internet auf der Homepage „segelbundesliga.de“ live mitzuverfolgen.

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erstellt am 30.Okt.2014 | 05:00 Uhr

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