Trampolin-Turnen : Sieben Mal im Finale

Kämpften beim Klaus-Sievers-Pokal in Norderstedt mit  (von links, untere Reihe):  Rafik Nerkararyan, Fridtjof Tietjen, Hannes König, Wiebke Mansfeld, Felix Dibbern, Lara Hülsemann, Ronja Eskildsen, Mona Krüger, (obere Reihe) Jule Böhm, Annika Bolten, Lena Brockmann, Saskia Dibbern, Laura König – es fehlt Mareike Warnat.
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Kämpften beim Klaus-Sievers-Pokal in Norderstedt mit (von links, untere Reihe): Rafik Nerkararyan, Fridtjof Tietjen, Hannes König, Wiebke Mansfeld, Felix Dibbern, Lara Hülsemann, Ronja Eskildsen, Mona Krüger, (obere Reihe) Jule Böhm, Annika Bolten, Lena Brockmann, Saskia Dibbern, Laura König – es fehlt Mareike Warnat.

Die Trampolinturner des SC Itzehoe nutzten den Wettkampf um den Klaus-Sievers-Pokal als Standortbestimmung. Trainer Sigbert Koch wollte wissen, wie seine Aktiven über den traingsarmen Sommer gekommen waren.

shz.de von
08. September 2013, 05:15 Uhr

Trampolinturner aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin trafen sich in Norderstedt, um dort den Klaus-Sievers-Pokal auszuturnen. Mit auf den Großgeräten waren auch Trampolinturner des Sportclub Itzehoe (SCI), die vor den Toren Hamburgs von Sigbert Koch, Rafik Nerkararyan, Nicole Bolten und Liane Warnat betreut wurden. Veranstaltet wurde das Pokalturnen zum 20. Mal im Gedenken an Klaus Sievers, der die Trampolinsparte im Norderstedter SV erfolgreich aufgebaut hatte.

Trampolintrainer Sigbert Koch nannte im Gespräch mit unserer Zeitung den sportlichen Grund für die Teilnahme an der Veranstaltung: „Wir haben den Wettkampf zur Standortbestimmung genutzt. Wir wollten nach den Sommerferien und der trainingsarmen Zeit wissen, wo unsere Turner leistungsmäßig stehen.“

Am besten über den Sommer gekommen ist offensichtlich Saskia Dibbern, die in ihrem Finale den zweiten Platz belegte. Mit Platz vier und unter Wert geschlagen, ging Laura König aus dem Finale hervor. Sigbert Koch: „Laura hat ihre Vorkampfkür beim letzten Sprung verpatzt und kam nur noch mit Glück in den Endkampf. Weil die Vorkampfpunkte mit in das Finale genommen wurden, hatte sie keine Chance mehr auf einen Platz auf dem Treppchen.“ Doch davon ließ sich die Schülerin nicht aus der Spur bringen: Laura König turnte in der Endkampfkür höchste Schwierigkeit und bekam dafür die meisten Punkte. Fazit von Sigbert Koch: „Sie kann das.“

Insgesamt präsentierte der SCI in Norderstedt dreizehn Aktive. Nach Auffassung von Sigbert Koch hätten sie sich achtbar aus der Affäre gezogen: „Wir haben gesehen, dass sie gut aus den Ferien gekommen sind. Das, was sie vorher gelernt hatten, konnten sie in Norderstedt gut umsetzen.“ Immerhin erreichten sieben Itzehoer das jeweilige Finale.

Finalplatzierungen der Itzehoer Trampolinturner: Platz zwei: Saskia Dibbern (Wettkampfklasse 2); Platz vier: Laura König (WK 2); Platz fünf: Lara Hülsemann (WK 1); Platz sechs: Wiebke Mansfeld (WK 1) und Lena Brockmann (WK 2); Platz acht: Hannes König (WK 1); Platz neun: Mona Krüger (WK 1).

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