Querpass : SH-Liga ist nur einzeln möglich

Eine Chance auf die SH-Liga  haben die beiden Reheraner   Timo Albers (Mitte) und Andre Albers.
Eine Chance auf die SH-Liga haben die beiden Reheraner Timo Albers (Mitte) und Andre Albers.

Der FC Reher/Puls steht möglicherweise vor einer schwierigen Entscheidung.

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23. November 2013, 05:02 Uhr

Zehn Siege, 37:18 Tore, 33 Punkte: Die Zwischenbilanz nach 15 von 28 Spielen fällt für den Fußball-Verbandsligisten FC Reher/Puls so gut aus wie noch nie seit der Klassenzugehörigkeit der Nord-Steinburger. Derzeit führt das Team von Trainer Jörg Fischer die Tabelle sogar knapp vor dem eigentlichen Staffelfavoriten Henstedt-Ulzburg an. Bliebe es dabei, hätte sich die Mannschaft das Anrecht auf den direkten Aufstieg in die schleswig-holsteinische Eliteklasse gesichert. Die treuesten Fans träumen schon von Fußball-Gastspielen quer durch das Land.

Aber halt: Zwar läuft das Team seit dieser Saison unter der Bezeichnung FC und nicht mehr als SG – aber das ändert nichts an dem Status einer Spielgemeinschaft. Das ist so, seit sich der SV Puls und der TSV Reher einst zusammen taten, um ihre Kräfte zu bündeln. Das bestätigte auf Anfrage auch Staffelleiter Gerhard Freisler. Somit ist ein Aufstieg in der Kombination Reher/Puls ausgeschlossen. Viele hiesige Fußball-Anhänger erinnern sich noch an die Saison 2010/11, als der SG Türkspor/Itzehoer SV die SH-Liga trotz einer überragenden, als Meister abgeschlossenen Saison verwehrt blieb.

Will man in Reher und Puls wirklich in die höchste Spielklasse des SHFV, muss eine schwierige Entscheidung fallen. Was gemeinsam nicht geht, ist nämlich einzeln als TSV Reher oder SV Puls möglich. Vorher müssten die Verantwortlichen natürlich ausloten, ob der organisatorische, zeitliche und wohl auch finanzielle Mehraufwand überhaupt leistbar ist.

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