Fußball-Landesliga Schleswig Frauen : SG Wilstermarsch erneut mit Kantersieg

Zwei Tore von Jule Mohr reichten nicht zum Sieg.
Zwei Tore von Jule Mohr reichten nicht zum Sieg.

SV Neuenbrook/Rethwisch nur 3:3 bei SG EMTV/Fleckeby

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05. Mai 2019, 19:30 Uhr

Itzehoe | Während die SG Wilstermarsch ihre kleine Durststrecke in der Fußball-Landesliga Schleswig der Frauen überwunden hat, zeigte der SV Neuenbrook/Rethwisch Nerven. Der Spitzenreiter kam über ein 3:3 beim Tabellenzehnten SG EMTV Fleckeby nicht hinaus. Die Marschkickerinnen landeten mit dem 6:0 über Goldebek/Arlewatt dagegen bereits den zweiten Kantersieg in dieser Woche.


SG Wilstermarsch – FSG Goldebek/Arlewatt 6:0 (2:0).

 Nach dem 6:1 in Leck drei Tage zuvor feierten die Marschkickerinnen nun den nächsten Kantersieg. „Wir haben genau da angeknüpft, wo wir aufgehört hatten“, freute sich SGW-Betreuer Peter Meiforth vor allem über die spielerische Leistung. Majbritt Meenken eröffnete den Torreigen (23.), Finja Tomaszewski erhöhte wenig später per Abstauber nach einem Pfostentreffer von Ceyda Özden (26.). Mit dem 3:0 war der Wille der insgesamt harmlosen Gäste dann endgültig gebrochen: Erneut stand Finja Tomaszewski richtig und verwertete einen Abpraller (60.). Die Gastgeberinnen zeigten viele ansehnliche Kombinationen und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Zunächst war wieder Torjägerin Majbritt Meenken erfolgreich (71.), dann traf Ceyda Özden sehenswert mit einem 25-Meter-Freistoß in den Winkel (84.). Den Schlusspunkt in der einseitigen Partie setzte schließlich Anika von Swiontek-Brzezinski (87.).


SG EMTV/Fleckeby – SV Neuenbrook/Rethwisch 3:3 (2:3).

 Ehe sich die Steinburgerinnen versahen, lagen sie schon durch die Treffer von Heritz (2.), Müller (9.) und Mahmens (18.) mit 0:3 hinten. „In den ersten 20 Minuten passte bei uns nichts zusammen“, klagte NR-Trainer Ole Rehder. Nachdem Eileen Näwie (22.) und Jule Mohr (41.) bis zur Halbzeit den 2:3-Anschluss geschafft hatten, durften die Gäste wieder auf den Sieg hoffen. „Aber irgenwie lief bei uns heute alles mit angezogener Handbremse“, so Rehder. Immerhin schaffte sein Team aber noch den Ausgleich zum 3:3 durch ein Abstaubertor von Jule Mohr (80.). Lisa Hector hatte nach feiner Einzelleistung zuvor den Pfosten getroffen, von wo der Ball genau vor die Füße der NR-Torjägerin geprallt war.

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