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Triathlon : SCI-Team hofft auf gute Platzierung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Am Sonntag beginnt im nordrhein-westfälischen Buschhütten die Saison in der 2. Bundesliga Nord.

von
erstellt am 09.Mai.2014 | 04:57 Uhr

Jetzt geht es endlich los: Am Sonntag startet die zweite Triathlon-Bundesliga Nord in Buschhütten (Nordrhein-Westfalen) in ihre Saison. Auch die Mannschaft des SC Itzehoe ist gespannt auf den Auftakt und hochmotiviert.

Im ersten Wettbewerb, der als Teamrennen durchgeführt wird, starten Pascal Jeworek, Frederik Süßmann, Jakob Voigt, Philipp Gehring und Andre Beltz. Die Distanzen sind 1000 m Schwimmen, 26 Kilometer Radfahren und 5,3 Kilometer Laufen. Das Schwimmen in dieser Teamvariante wird als Fünfer-Staffel von je 200 m absolviert. Auf dem Rad gilt es, die Strecke im Team-Zeitfahrmodus zu bewältigen, und die 5,3 Kilometer zum Abschluss werden gemeinsam – auch mit Unterstützung wie Schieben – absolviert, wobei der vierte Athlet zählt. Ein Athlet kann beim Radeln oder Laufen also verloren gehen. „Wenn es keinen Defekt auf dem Rad gibt, passiert das meistens auf der Laufstecke“, sagt Andre Beltz.

Bisher ist den Itzehoern der Saisonstart nie sonderlich geglückt, meist steigerte sich das Team erst zum Ende der Wettbewerbsserie. Beltz: „Da haben wir den Hebel angesetzt und wir hoffen, dass wir spritzig ins Rennen gehen, da wir uns Hoffung auf eine gute Platzierung machen.“ Die SCI-Mannschaft zählt sich selbst zu den ausgeglichensten in der Liga, was im Teamrennen sehr von Vorteil ist. Hinzu kommt, dass man sehr gut gemeinsam trainiert hat. Zudem ist es ein Novum in der Bundesliga, dass alle Starter aus einer Mannschaft bzw. aus einem Verein stammen. Vom sogenannten Zweitstartrecht (Gaststarter für die Liga) wird in diesem Jahr beim SC Itzehoe kein Gebrauch gemacht. Ein Lohn der langjährigen und nachhaltigen Nachwuchsarbeit. „Sollte alles nach Plan klappen, dürften wir im Wasser auf die Spitzenteams nicht viel verlieren, so dass wir beim Radfahren, sicherlich unsere schwächste Disziplin, uns vorne halten können und nicht allzuviel auf die Spitze verlieren sollten. Beim Laufen traue ich uns zu, dass wir mit den Schnellsten mithalten können“, ist Routinier Andre Beltz optimistisch.

In diesem Jahr startet der SCI erstmals nur mit Eigengewächsen. Es könnte zwar ein gewagter Schritt sein , da den Steinburgern nun ein absoluter Topmann für eine Platzierung unter den Top-Fünf fehlt. Im vergangenen Jahr waren für den SCI z.B. Tobias Melnyk vom TSV Mölln und Mikkel Agger vom Odenser BK (Dänemark) startberechtigt. Beltz: „Aber ich denke, dass wir das als Team auffangen können. Mir ist es wichtig, dass die jungen Athleten wie z.B. Nico Eim, Jakob Voigt oder Philipp Gehring, die Perspektive haben, regelmäßig auf solch hohem Niveau zeigen, dass sie zu den stärksten Athleten Deutschlands gehören. Das geht nur über Praxis.“ Alle Athleten sind verletzungsfrei über den Winter gekommen, haben diszipliniert trainiert und an den Schwächen gearbeitet. Ziel ist am Ende ein Platz unter den Top-Ten der Teamwertung. Die weiteren Wettkämpfe finden statt.

Weitere Wettkämpfe: Halle (31. Mai, Sprint); Eutin (22. Juni, Olympisch); Münster (29. Juni, Sprint) und Grimma (19.-20. Juli, Bike&Run; Sprint).

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