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Leichtathletik : SCI-Läuferinnen mit Debüt und Bestzeit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Anna Gehring und Ute Krause sind bei Straßenlauf-DM in Düsseldorf über 10 km erfolgreich.

Ganz starke Ergebnisse mit schnellen Zeiten feierten Anna Gehring und Ute Krause vom SC Itzhoe bei den Deutschen Meisterschaften im Straßenlauf in Düsseldorf.

Es galt fünf flache Runden an der Königsallee zu absolvieren. An der Strecke waren hunderte von Zuschauern, die für gute Stimmung sorgten. Anna Gehring erreichte dabei in der Gesamtwertung den 16. Platz und in der U23-Wertung wurde sie Fünfte. Sie wurde bei den Älteren gewertet, da es für ihre U20-Klasse keine DM über 10 km gibt. Trainer Andre Beltz: „Es war ihr erster Lauf über diese Strecke. So war es spannend für uns, wie lange die Kraft reicht. Zuvor war sie ja ´nur´ kurze, schnelle Strecken im Wettkampf gewohnt.“

Das Ziel lautete vor dem Rennen, eine Zeit unter 36 Minuten zu laufen. Renntaktisch hatte sich die Itzehoerin vorgenommen, sich in einer Gruppe mit erfahrenen Läuferinnen festzusetzen und dann zu schauen, wie lange sie das Tempo mitgehen kann. Die ersten Kilometer ging Gehring recht schnell an und lief vor der Gruppe bis Kilometer drei. Dann suchte sie Windschatten in der Gruppe, um Kräfte zu sparen. Tempo und Länge der Distanz machten sich ab Kilometer fünf bemerkbar, wobei sie noch in der Gruppe mitlaufen konnte. Das änderte sich dann aber ab Kilometer sieben. Anna Gehring musste den mutigen Anfangskilometern Tribut zollen und Athletin um Athletin ziehen lassen. Während die Konkurrenz das Tempo in der Schlussphase noch einmal erhöhte, verlor die Itzehoerin im Gegensatz zu den ersten Kilometern einige Sekunden. Beltz: „Hier fehlt es noch an Rennerfahrung über diese Distanz.“ Mit einer Endzeit von 35:42 kann Anna Gehring aber sehr zufrieden sein – ein toller Einstieg über diese Strecke. Auf Grund der guten Zeit qualifizierte sie sich für das Finale des „German Road Races Nachwuchs-Cup“ in Berlin am 12. Oktober. Hier geht es dann ein zweites Mal auf die 10 km-Distanz. Nach dem Rennen in Berlin will sie sich dann aber wieder auf die kürzeren Strecken konzentrieren.

Die Leistungskurve von Ute Krause (W45) flachte auch in Düsseldorf nicht ab. Im Gegenteil: Die von der Seniorin gelaufenen 43:11 Minuten bedeuten für sie persönliche Bestleistung – und das auf einem zwar flachen, aber dennoch mit zehn scharfen Kurven pro Runde sehr unrhythmischen Kurs.

Den zwölften Platz in ihrer Altersklasse erlief sich die Itzehoerin aber auch mit großer Übersicht: Und dazu gehörte auch die Erkenntnis, dass die 21:15 Minuten im ersten Teilabschnitt für Hälfte zwei wohl doch zu schnell gewesen wären. Um ein gutes Endresultat nicht zu gefährden, drosselte Ute Krause ihre Geschwindigkeit nach fünf Kilometern leicht: „Ich wollte nicht bei Kilometer acht von anderen eingeholt und dann nach hinten durchgereicht werden.“ Geholfen habe ihr, letztlich gut ins Ziel zu kommen, auch die Zusammenarbeit mit mehreren gleichstarken Läuferinnen aus anderen Bundesländern.

Ausschlaggebend für ihre gute läuferische Verfassung sei das Training mit Läufen bis zu 23 Kilometern Länge und die Teilnahme an Bahnrennen über mittlere und längere Distanzen. „Dieser Wechsel ist mir sehr gut bekommen.“

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