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Handball : Schwerer Brocken für MTV Herzhorn

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Steinburger Oberliga-Männer erwarten am Sonnabend die SG Wift, müssen aber wahrscheinlich auf Lutz Wamser bis zum Saisonende verzichten.

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erstellt am 15.Jan.2016 | 10:56 Uhr

Ein echter Härtetest steht am Sonnabend den Oberliga-Handballern des MTV Herzhorn bevor: Die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke erwarten zum Rückrunden-Start in der heimischen Sporthalle in Glückstadt den Tabellendritten SG Wift (Anpfiff: 16.30 Uhr). „Jetzt kommen die ganz dicken Brocken“, blickt der MTV-Coach auf die nächsten Wochen. Denn danach reist sein Team zum Spitzenreiter HSV Hamburg II und gleich darauf in einem wichtigen Spiel zum Vorletzten VfL Bad Schwartau II.

Dank einer ausgeglichenen Hinrunden-Bilanz mit 13:13 Zählern können die Herzhorner locker und unbeschwert in die Partie gegen die Schwalestädter gehen. Die Punkte müssen die Steinburger eher gegen andere Gegner holen. Derzeit beträgt ihr Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz fünf Zähler.

Die SG Wift stellt neben der zweitbesten Defensive auch die zweitbeste Offensive der Liga. Hier gilt es für die Steinburger vor allem auf Tommy Fängler, Yannick Stock und Tim Kreft aufzupassen. Zudem besitzen die Neumünsteraner in Reiner Kobs einen äußerst sicheren Siebenmeter-Schützen, den man nicht allzu oft an den „Strich“ lassen sollte.

Die Gäste aus Neumünster (3./18:8) waren mit großen Ambitionen in die Saison gestartet. Aber mit dem knappen 31:32 beim Tabellenführer HSV Hamburg II (23:3 Punkte) bekamen ihre Titel-Hoffnungen am vergangenen Wochenende einen herben Dämpfer und man musste sogar den FC St. Pauli (19:7) an sich vorbeiziehen lassen. „Das war eine enge Geschichte“, sagt Manfred Kuhnke, der sich die Partie angesehen hatte. „Wift war auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter. Mal abwarten, wie die Truppe die Niederlage verkraftet hat“, sagt Kuhnke.

Dass sein Team den Gästen durchaus Paroli bieten kann, hat es im Hinspiel beim hauchdünnen 28:29 in der Neumünsteraner Kreissporthalle gezeigt. Auf jeden Fall tun die Herzhorner gut daran, von Beginn an mit der nötigen Einstellung anzutreten, um eventuelle gegnerische Nachlässigkeiten zu nutzen.

Ganz ohne personelle Sorgen gehen sie aber nicht in die Partie: Die Verletzung von Lutz Wamser an der Wurfhand ist doch so schlimm, dass er sich bereits in der nächsten Woche einer Operation unterziehen muss. Der Herzhorner Coach rechnet nicht damit, dass Wamser in dieser Saison noch einmal zum Einsatz kommt. „Das stellt uns vor Probleme im Abwehr-Mittelblock“, sagt Kuhnke. „Aber da gibt es zum Beispiel mit Sebastian Lipp eine Alternative.“ Ansonsten stehen alle Akteure aus dem aktuellen Kader zur Verfügung. Der MTV-Coach hofft, dass sein Team eine Leistung wie im ersten Durchgang gegen TuS Lübeck (19:13 zur Pause) auch einmal über die volle Spielzeit bringt. Dann wäre vielleicht auch gegen die „Bären“ der SG Wift eine Überraschung drin.

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