Handball : Schwache erste Hälfte

Hummeln-Spieler Jonas Langmaack (r.) versucht, per Kreisanspiel Plöns Abwehr zu überlisten.
Hummeln-Spieler Jonas Langmaack (r.) versucht, per Kreisanspiel Plöns Abwehr zu überlisten.

Die Landesliga-Handballer der HSG Störtal Hummeln unterliegen dem TSV Plön mit 21:22.

shz.de von
30. Januar 2018, 05:07 Uhr

Im Mittelfeldduell der Männer-Landesliga Süd hatten die Handballer der HSG Störtal Hummeln den Tabellennachbarn TSV Plön zu Gast und mussten dabei eine 21:22 (7:14)-Heimniederlage einstecken.

Das Spiel in der Wrister Sporthalle begann über 2:2 (5.) und 4:4 (8.), ausgeglichen. Nach zwölf Minuten gingen die Hummeln zum ersten Mal mit 5:4 in Führung. Dies sollte aber auch die letzte Führung in dieser Partie sein, denn von da an zeigten die Gastgeber nach eigener Einschätzung den schlechtesten Handball der vergangenen zwei Jahre. Während man in der Abwehr noch halbwegs solide agierte, warfen die Hummeln im Angriff die Bälle „weg“ und waren völlig von der Rolle. Ganze 17 Minuten bis zum 5:13 (28.) blieben die Störtaler ohne Torerfolg. So ging der TSV Plön mit einem klaren 14:7-Vorsprung in die Halbzeitpause. Jetzt hieß es für die Gastgeber, sich noch einmal zu besinnen und den 170 Zuschauern zu zeigen, dass man es auch besser kann.

Doch es war nicht der Tag der Hummeln. Zwar war eine Steigerung zu erkennen, doch nach 35 Minuten betrug die Tor-Differenz beim 9:19 schon zehn Tore. Eine Umstellung in der Abwehr brachte die Steinburger dann aber in die Spur zurück. Der Spielmacher der Gäste wurde aus dem Spiel genommen, zudem zeigten die Hummeln nun Moral und kämpften sich Stück für Stück über 15:21 (53.) wieder heran.

Als es zwei Minuten vor Schluss nur noch 19:21 (58.) stand, schöpften die HSG-Anhänger noch einmal Hoffnung. Doch die Gäste verwandelten den folgenden Siebenmeter zum 19:22 und retteten am Ende mit 21:22 ihre wohlverdienten beiden Punkte. Hummeln-Trainer Siegfried Meyer fand zur Leistung seines Teams deutliche Worte: „Die erste Hälfte war das Schlechteste, was wir bislang gespielt haben. Wir haben in der zweiten Halbzeit gut gekämpft. Jetzt müssen wir doch wieder etwas nach unten schauen in der Tabelle.“

Derzeit belegen seine Schützlinge bei 13:15 Zählern Platz acht. Erstmals in der Rückrunde verzeichnet die HSG wieder eine negative Punktebilanz.

HSG Störtal Hummeln: Tobias Böteführ, Kevin Kellinghusen, Lars Baganz, Michael Wüstenberg, Christian Böteführ, Patrick Stüdemann 1, Folke Thies Rohardt, Keith Stabenow 5, Jonas Langmaack 10, Niklas Schmuck, Kyle Stabenow, Marcel Feddern 1, Julian Böteführ 4, Justus Weimer.

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