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Schulpferde Cup : Schreiber-Quartett im Bundesfinale

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Reiterhof-Team aus Krempermoor fährt im März nach Essen

Die Reise für den Reiterhof Schreiber nach Wolfsburg zum Halbfinale des bundesweiten Schulpferde-Cup hat sich gelohnt. In der niedersächsischen VW-Stadt qualifizierten sich Leana Nientiedt (12/Krempermoor), Janne Clausen (15/Blomesche Wildnis), Johanna Stöker (14/Breitenburg-Nordoe) und Jil Nielsen (14/Steinburg) mit der Punktzahl 159,6 für das Finale auf Deutschland-Ebene. Veranstaltet wird es am 21. und 22. März auf dem Messegelände in Essen/NRW im Rahmen der weltgrößten Messe für Reitsport, Equitana. Auch dort setzt sich der Wettkampf dann aus vier Teilen zusammen: Vormustern, Theorie, Springen und Dressur.

Auf wen das von Reitlehrerin Monika Schreiber vorgestellte Quartett in Essen treffen wird, steht nur zum Teil fest: Aus den Halbfinals in Wolfsburg und Marbach haben sich neben dem Reiterhof Schreiber auch der Stall Renschler (160,0 Punkte) aus Heidgraben/Kreis Pinneberg, der RFV Waldhof (163,3) und der RFV Marktoberdorf (162,2) für das Bundesfinale qualifiziert. Komplettiert wird es von zwei Teams, die am 1. März in Münster ermittelt werden.

Für den Reiterhof Schreiber ist eine Finalteilnahme nicht ungewohnt, denn bereits zweimal konnten sich Teams aus Krempermoor für eine solch hohe Aufgabe qualifizieren.

Für Leana Nientiedt kommt der Erfolg mit Platz eins in Wolfsburg „schon überraschend“ daher. Hingefahren sei sie mit dem Gedanken, nicht Letzte zu werden. „Dass die Konkurrenz gut sein würde, das hatte ich mir gedacht, denn auch sie wird für Wolfsburg trainiert und sich gut vorbereitet haben“, stellte die Juniorenreiterin im Gespräch mit unserer Zeitung die Leistungsfähigkeit der Konkurrenz heraus.
Noch unter dem Eindruck des Erfolges stehend betonte Jil Nielsen: „Es war ein richtig schönes Gefühl, als Siegermannschaft dazustehen. Jetzt freuen wir uns alle auf das Finale.“ Anders als im Halbfinale werden sie in Essen auf eigenen Pferden reiten. Mitkommen sollen Bingo (Leana Nientiedt), Quintin (Janne Clausen), Helena (Johanna Stöker) und Libella (Jil Nielsen).

Eine Prognose über die Aussichten des Schreiber-Teams in Essen zu stellen, sei zwar kaum möglich, doch einen Wunsch hat Leana Nientiedt schon jetzt: „Wir wollen nicht Letzter werden.“ Ihre Ansprüche an sich und das Team formulierte Jil Nielsen so: „Wir wollen so gut sein, wie es geht.“ Auf jeden Fall werden beide Reiterinnen anerkennen, wenn andere vor ihnen liegen sollten. Mit Blick auf den internen Zweikampf mit dem Stall Renschler aus dem Kreis Pinneberg betonte Jil Nielsen: „Wir sind ja keine Feinde, sondern gute Freunde.“ Der Bessere möge vorne liegen.

Gedanken über das Finale schwirren auch bei Monika Schreiber durch den Kopf. Sie betonte, dass die Finalteilnahme für ihre Mädchen zweifellos „ein Erfolg“ ist. Mit Blick auf Essen sei sie sich aber auch sicher, „dass wir die Reise zum Finale mit guten Aussichten antreten werden“. Wie gut? Darüber schwieg sich Monika Schreiber aber aus.

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erstellt am 26.Feb.2015 | 05:00 Uhr

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