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Reitsport : Schon seit der Kindheit fasziniert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Marieke Reimers kann sich ein Leben ohne Pferde kaum vorstellen.

Marieke Reimers könnte sich ein Leben ohne Pferde und Ponys nur schwer vorstellen. „Ich bin mit ihnen aufgewachsen“, sagt die 17-Jährige. Sie wohnt mit ihrer Familie auf einem Resthof mit Pferdestall und Paddocks in Mehlbek. Zum ersten Mal saß sie auf einem Vierbeiner, da konnte sie gerade mal sitzen: „Ich war schon als Kind von ihnen fasziniert und bekam meinen ersten regulären Reitunterricht mit fünf Jahren von Anke Krause, nachdem ich von meiner Mutter die vorbereitenden Longierstunden erhalten hatte.“ Später folgten Reitstunden auch bei Jens Springer, Evi Penzlin (Dressur) und Simon Warnke (Springen).

Ihre Neigung baute Marieke Reimers, sie ist für den Reit- und Fahrverein Nutteln seit 2003 startberechtigt, bis heute kontinuierlich aus: Die Springreiterin wurde auf „Ronja“ Vizekreismeisterin (2009) der Ponyreiter, gewann mit „As you loke it“ (2011) und „Lila Grace“ (2013) Kreismeistertitel und wurde im vergangenen Jahr beim Bundeschampionat in Warendorf Vizechampion auf „del Piero“ und „Melina“. Zudem gewann sie in Bad Segeberg auf „del Piero“ das Landeschampionat.

Während „Ronja“ und „As you like it“ aus eigenem Stall sind, wurden ihr die anderen Ponys von Angelika Jahr und Michael Krüger zur Verfügung gestellt. Mit Blick auf ihre Kindheit und Jugend sagt Marieke Reimers: „Reiten ist doch etwas Anderes, als nur Fernsehen zu gucken. Ich bin oft stundenlang mit meiner Freundin Ragna Mann durch die Gegend geritten – ohne Sattel, denn den aufzulegen, hat uns viel zu lange gedauert.“

Insbesondere „Ronja“, das 1,10 Meter große und von ihrer Mutter Constanze Reimers gezogene K-Pony, habe alles mitgemacht. „Ich bin mit ‚Ronja’ sozusagen über Stock und Stein geritten. Und gesprungen sind wir in Turnieren nach dem Motto ‚Lieber tot als Zweiter’.“

Der Spaß auf dem Pony- oder Pferderücken wären eine Seite der Medaille, die Pflicht gegenüber den Kreaturen die andere. „Pferdepflege, Fütterung und auch das Ausmisten des Stalles – da darf man nicht zimperlich sein.“ Zudem müsse die Reiterin auch sorgsam darauf achten, dass das Tier gesund bleibt. Wenn es anders kommen sollte und der Tierarzt aufgesucht werden müsse, dann ginge auch das eigene Taschengeld drauf. Es für Futter ausgeben, müsse sie nicht: „Das macht meine Mutter.“ Zur Pferdepflege gehöre auch, die anvertrauten Tiere jeden Tag zu bewegen: „Ponys und Pferde brauchen jeden Tag Bewegung – bei jedem Wetter.“ Bewegung, das sei gut für die Verdauung des Tieres.

Wenn Marieke Reimers noch einmal entscheiden sollte, würde sie auf jeden Fall wieder Pferde und Ponys in den Mittelpunkt ihres Lebens rücken. „Die Verbundenheit mit den Tieren war und ist mir sehr wichtig.“ Auch wäre sie mit Sicherheit wieder Springreiterin geworden: „Nach den ersten Reiterwettbewerben im Alter von fünf Jahren war mir klar: Ohne Springen halte ich das nicht lange aus.“ Marieke Reimers besucht nach den Ferien die zwölfte Klasse des Sophie-Scholl-Gymnasiums in Itzehoe und hat den Wunsch, Tierärztin zu werden.

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