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Handball-Oberliga : Schmerzliche Niederlage

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn bekommen beim 24:32 Weddingstedts Angriff nicht in den Griff.

Etwas zu wenig Einsatzwillen, etwas zu wenig Giftigkeit und etwas zu wenig Härte: Es läuft derzeit nicht wirklich rund bei den Oberliga-Handballern des MTV Herzhorn. Und das, obwohl sie unkompliziert die Sportstätte der HSG Horst/Kiebitzreihe nutzen durften, weil die eigene Halle gesperrt war. Gegen den Tabellennachbarn HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve unterlag der MTV klar mit 24:32 (12:13). Eine Niederlage, die vielleicht in der Endabrechnung doppelt schmerzen könnte. Die Herzhorner schafften es zu keiner Phase, ihr gewohntes Abwehrbollwerk zu errichten und bekamen auch nicht die beiden gegnerischen Haupttorschützen in Griff.

Die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke hatten sich viel vorgenommen, denn ein Sieg hätte ihnen etwas Luft zum Tabellenende verschafft. Doch Gleiches galt auch für ihre Gegner und die kamen viel besser zurecht. Zwar hatten die Blau-Gelben sich auf die Schützen Luka Schmidtke und Leif Friedrichs im Vorfeld eingestellt, doch dies nützte nichts. Sie bekamen sie nie wirklich in den Griff. Gemeinsam „erschossen“ sie Herzhorn mit zusammen 23 Treffern fast im Alleingang.

Den Kuhnke-Schützlingen gelang es vor rund 250 Zuschauern lediglich in der ersten Halbzeit, die Begegnung offen zu gestalten. Von Beginn an kamen sie in der Abwehr nicht gut zurecht und fanden nie zu der nötigen Aggressivität. Und auch die beiden Keeper erwischten nicht gerade ihren besten Tag. So führten die Gäste ständig mit einem bis zwei Toren. Die Blau-Gelben mühten sich, dran zu bleiben. Dies gelang ihnen bis zur Halbzeit mit 12:13 Toren auch recht gut.

Nach dem Seitenwechsel gewannen die Weddingstedter zunehmend die Oberhand. Nach dem 15:12 (33.) bauten die Gäste ihre Führung auf 19:14 (41.) aus. Die Herzhorner versuchten alles, um wieder heranzukommen, zumal an diesem Tag ihr Angriff gut und konzentriert agierte. Doch anders als sonst klappte es hinten überhaupt nicht. Die Deckung agierte unkonzentriert, und es schien am nötigen Einsatzwillen zu fehlen. Die Manndeckung gegen den starken Luka Schmidtke brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Gäste setzten sich weiter ab und führten in der 48. Minute mit 24:18.

Auch eine Manndeckung zusätzlich gegen Leif Friedrichs ab der 50. Minute oder die ganz offensive Deckung fünf Minuten später waren lediglich letzte Versuche, dass Spiel doch noch zu kippen. Die HSG ließ sich den Erfolg aber nicht mehr nehmen und spätestens beim 22:29 (56.) war das Spiel endgültig entschieden. Am Ende gab es für Herzhorn ein bitteres 24:32.


MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Nico Bielefeldt 3, Mattes Olde 1, Ludger Lüders, Lutz Wamser 1, Torben Voß 2, Lars Wamser, Sebastian Lipp 6, Marten Most 1, Theo Boltzen 4, Birger Dittmer 6, Malte Meisiek.

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