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Schlechte Aussichten für Alemannia

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Fußball-Verbandsliga Süd-West: SVA Wilster belegt nach dem 0:5 gegen den spielstarken FC Itzehoe wieder einen Regelabstiegsplatz

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Wilster | Einen vielleicht schon entscheidenden Rückschlag musste im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga Süd-West der SV Alemannia Wilster hinnehmen. Durch das eigene 0:5 (0:3) gegen den bereits als Tabellenzweiten feststehenden FC Itzehoe und den gleichzeitigen 8:3-Erfolg des Konkurrenten VfR Horst gegen Wankendorf fiel der SVA wieder auf einen Regelabstiegsplatz. Beim letzten Spieltag am kommenden Sonnabend steht diesen drei Rivalen nun ein Fernduell im Abstiegskampf ins Haus.

Auf dem nach stundenlangen Regenfällen tiefem und rutschigen Geläuf entwickelte sich eine umkämpfte, aber stets faire Partie. So kam Schiri Alexander Schmidt ohne eine einzige gelbe Karte aus. Schon kurz nach Beginn hatte Wilsters Kenney Beetz Pech, als er knapp verzog. Besser machte es auf der anderen Seite Nikolai Justus, als er mit platziertem Linksschuss aus der Distanz zum 1:0 für Itzehoe traf. Marcus Holler, der für "Wembley-Fahrer" Patrick Welack das SVA-Gehäuse hütete, war chancenlos. Schon kurz darauf hätte Sascha Griesbach die Gäste frühzeitiger auf die Siegesstraße bringen können, doch er traf nach Hereingabe des spielstarken Sebastian Barth den Ball nicht korrekt und verfehlte das leere Tor.

Wilster drängte zwischenzeitlich auf den Ausgleich, hatte aber bei den Möglichkeiten von Christian Sievers (20.) und Falk Dethlefs (22.) kein Glück. Was Griesbach für den FCI vorher noch verpasst hatte, holte dann der aufgerückte Defensiv-Mann Igor Shurawlew wenig später nach: Sein Schrägschuss von der Strafraumgrenze schlug zum 2:0 (28.) für die Itzehoer ein. Endgültig den Deckel drauf machte nur drei Minuten später Onur Bektas (31.), als er einen schnellen Itzehoer zum 3:0 abschloss und die Wilsteraner Verteidigung düpierte. Wilstermann für den SVA per Distanzschuss (35.) und Griesbach (45., scheitert an Holler) auf der anderen Seite hatten weitere Möglichkeiten. Der FCI zeigte insgesamt schon vor der Pause seine größere spielerische Reife und war zudem auch abgeklärter im Abschluss.

Gleich nach Wiederbeginn hätten Dominic Bürger und Falk Dethlefs (46.) der Partie noch einmal eine kleine Wende geben können, doch bei ihrer Doppelchance scheiterten sie jeweils am gut reagierenden FCI-Torhüter Ilkan Özdemir. In der Folge mühte sich der SVA zwar, kam aber kaum noch zu einem zwingenden Abschluss. Dafür erhöhten auf der anderen Seite Sebastian Barth (54.) und Sascha Griesbach (70.) sogar noch auf 5:0. Weitere gute FCI-Möglichkeiten ließen Shurawlew (51.), Griesbach (56.,60.), Sebastian Barth (76., 88.) und der eingewechselte Kevin Kieken (77., 79.) aus. Entweder scheiterten sie am wackeren SVA-Torhüter Marcus Holler oder am Torgestänge. Dem Vorwurf der unsportlichen Nachbarschaftshilfe müssen sich die Itzehoer jedenfalls nicht machen lassen, bei den Alemannen dürften die eigenen Anhänger hingegen auf etwas mehr Gegenwehr gehofft haben.

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