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Leichtathletik : Schilling überragt alle

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Siegerehrung im Steinburg-Cup: Der stellvertretende Kreispräsident Volker Susemihl zeichnet die besten Läufer in Haupt- und Altersklassen aus.

Es ist seit Anbeginn der Laufserie Steinburg-Cup im Jahre 2002 üblich, dass die Besten in den Haupt- und Altersklassenwertungen von ranghohen Kreispolitikern geehrt werden. In diesem Jahr war es der stellvertretende Kreispräsident Volker Susemihl, der die von Marianne Arndt aus Wilster getöpferten großen und kleinen Steinburg-Cup-Pokale an die erfolgreichen Langstreckler überreichte. Renn-Stationen waren Herzhorn, Itzehoe, Glückstadt, Schenefeld, Brokstedt, Hohenaspe, Kellinghusen, Wilster und Hohenlockstedt. Assistiert wurde ihm dabei von Cup-Vertreterin Uta Sjut. Ort der Ehrung mit Vergabe von Medaillen und Urkunden war wie in anderen Jahren auch der Itzehoer Kreistagssaal.

Volker Susemihl zeigte sich angetan von den Leistungen der Aktiven aller Altersklassen, wobei er die Erwachsenen in einer besonderen Rolle sah: „Sie sind das Vorbild für den Nachwuchs.“

Dieser Rolle gerecht wird auf jeden Fall Alexander Schilling: Der Läufer des Laufclubs Oase Hingstheide gewann bei den Erwachsenen sechs Wertungsläufe und kassierte dafür das Maximum an Punkten: 1800. Bislang ist dieses Ergebnis von keinem Aktiven innerhalb einer Steinburg-Cup-Rennserie erreicht worden. Ganz knapp verpasst wurde das Rekordergebnis von Ute Krause. Die mehrfache Seniorenlandesmeisterin sicherte sich fünf Gesamtsiege und wurde einmal Zweite. Dafür wurden ihr 1792 Punkte gutgeschrieben. Drittbeste Punktesammlerin war Johanna Grell: Für die Schülerin aus Glückstadt wurden 1746 Zähler notiert.

Viel Applaus bekam auch Janin Hildebrand: Die Läuferin (W30) hatte sich im Juni in Schenefeld eine schwere Fußverletzung zugezogen und ging wochenlang an Krücken. Ihrem eisernen Willen, gesunden zu wollen, ist es zuzuschreiben, dass sie im September soweit hergestellt war, dass sie bei den Veranstaltungen in Wilster und Hohenlockstedt wieder mitmachen konnte. Verbunden war das mit dem dritten Platz in der Frauenwertung und mit Rang drei in der Altersklasse.

Die Veranstaltung nutzte Marion Michalczyk als Vorsitzende des Kreisleichtathletikverbandes Steinburg (KLV), um sich bei den Cup-Organisatoren und den Veranstaltern der einzelnen Läufe für deren Engagement zum Nutzen vieler zu bedanken. Als Ausrichterin von Crossmeisterschaften auf Landes- und Kreisebene und als Veranstalterin des Wald- und Heidelaufes in Kremperheide wisse sie, wie viel Zeit in eine Organisation gesteckt werden müsse: „Vielen Dank für Ihr ehrenamtliches Engagement“, betonte die KLV-Vorsitzende. Zufrieden zeigte sich Michalczyk mit der Steinburger Laufszene: Die Spitze sei schnell unterwegs gewesen, und die Teilnehmerzahlen betrachte sie als durchweg gut. Den Schnellsten attestierte sie, alles getan zu haben, um letztlich erfolgreich sein zu können. „Um so weit nach vorn zu kommen, muss man beharrlich sein und konsequent trainieren.“ Doch Qualität allein mache noch nicht den Volkslauf aus: „Es gehören ebenso die vielen Hobbyläufer mit dazu, denn ohne Masse kann niemand eine Veranstaltung erfolgreich durchführen“, so Michalczyk.

 

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