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1. Segel-Bundesliga : Rote Laterne brennt weiter bei Seglervereinigung Itzehoe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

SVI-Crew fährt auf dem Bodensee meist nur hinterher

von
erstellt am 01.Jun.2016 | 05:00 Uhr

Die rote Laterne der 1. Segel-Bundesliga brennt weiter an der Stör. Bei der zweiten Bundesliga-Regatta erreichte die Crew der Seglervereinigung Itzehoe nur Platz 16. „Wir sind diesmal zwar nicht Letzter geworden, aber das ist auch das einzig Positive“, sagt Steuermann Stefan Schimkowski selbstkritisch.

Beim Flautenpoker auf dem Bodensee im Konstanzer Trichter fuhren die Itzehoer meist hinterher. „Wir haben die Rennen am Start verloren. Wenn du dort nicht richtig wegkommst, kannst du auf der kurzen Strecke nur noch wenig ausrichten.“ Manöver und Taktik seien gut gewesen, man habe auch genug Speed gehabt, doch das Überholen von anderen Teams sei kaum möglich gewesen. Die Folge waren fünf letzte und drei vorletzte Plätze in elf Rennen. Dass Schimkowski, Tim Krämer, Kai Harder und Hinnerk Müller mithalten können, hatten sie im letzten Rennen am Freitag gezeigt. Nach perfektem Start lagen sie an der ersten Wende mit zwei Bootslängen vorn und gaben den Vorsprung auch nicht mehr ab. Zuvor gab es bereits einen dritten und einen zweiten Platz, so dass der erste Tag mit einem guten zehnten Rang abgeschlossen wurde. An diese Leistungen konnte die SVI-Crew am Sonnabend und Sonntag aber nicht mehr anknüpfen und wurde nach hinten durchgereicht. Schlechter waren nur die Yachtclubs Berlin Grünau und Kiel. Der Trainingspartner aus Kiel war zwar punktgleich, hatte aber keinen Sieg herausgefahren.

„Wir müssen alles noch mal genau analysieren und versuchen, uns im Training zu verbessern.“ Man sei beim Start nicht schnell genug angefahren und habe dabei den entscheidenden Boden verloren. „Das ist unsere Haupt-Baustelle“, so Schimkowski, der aber den Teamgeist in seiner Crew lobt. „Alle haben sauber gekämpft – auch nach den versemmelten Starts. Im letzten Rennen hatten wir uns selbst noch einmal als Dritter gesehen, doch am Ende war es wieder nur der sechste und letzte Platz.“ Die Stimmung im Team sei trotzdem okay gewesen, „aber natürlich nicht überschwänglich nach diesen Resultaten.“ Schimkowski hatte sich seinen ersten Bundesliga-Wettkampf als Steuermann sicherlich anders vorgestellt. Ob er beim nächsten Rennen in Travemünde (23. bis 27. Juli) wieder an der Pinne sitzt oder Christian Soyka ins Boot zurückkehrt, wird in den nächsten Tagen entschieden. Auf jeden Fall ist jetzt erst einmal genug Zeit, um im Training an den Starts zu feilen und sich auf die Bedingungen in der Lübecker Bucht einzustellen.

Auf dem Bodensee war übrigens der amtierende Meister Deutscher Touring Yacht Club nicht zu schlagen und setzte sich an die Spitze der Tabelle. Der Norddeutsche Regatta Verein, der auf dem Starnberger See noch gewonnen hatte, kam diesmal über den zwölften Rang nicht hinaus, bleibt aber als Tabellenvierter bester Verein aus dem Norden. Die Clubs aus Schleswig-Holstein (Flensburg 13., Lübeck 14., Kiel 16.) versammeln sich allesamt im unteren Drittel.

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