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Leichtathletik : Reine Entspannung, freier Kopf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Uwe Ludka, Vorstands-Chef der Itzehoer Versicherungen und Marathonmann, bereitet sich auf den Itzehoer Störlauf vor.

Minimaler Aufwand – maximale Wirkung. Und alles unabhängig von Raum und Zeit: Uwe Ludka schwört auf das Laufen als Ausgleichssport. „Es ist reine Entspannung“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Itzehoer Versicherungen. Stressgefühle lösen sich auf. Der Kopf wird frei für unbeschwertes Nachdenken.

Dabei hat der 51-Jährige das Laufen erst mit Verspätung entdeckt: Als Jugendlicher hatte er sich im heimischen Hannover mit Leidenschaft dem Handball verschrieben. Nach der Schulzeit legte er allerdings den Sport ad acta, bis ihm ein Jahrzehnt später – Uwe Ludka hatte mittlerweile sein Mathematikstudium in Hamburg abgeschlossen und arbeitete nun als Abteilungsleiter bei der Itzehoer – der Arzt zu mehr Bewegung riet. „Ich fing das Laufen also zunächst aus ,Pflichtgefühl‘ an“, erinnert er sich an die ersten Runden. Doch schon bald wich die Pflicht der Lust und dem Spaß.

Uwe Ludka fand im Laufen den wie für ihn geschaffenen Sport. Das Equipment ist minimalistisch: Laufschuhe, -hose, -shirt und am Ende eine Duschmöglichkeit. Mehr braucht es nicht. „Darum ist es ideal auch auf Dienstreisen“, sagt er. Die wenigen Sachen finden Platz in jedem Koffer. Ein Park oder eine Grünanlage ist schnell gefunden und bei Dunkelheit beleuchtet.

Zu Hause läuft Uwe Ludka zwei-, dreimal wöchentlich eine kurze Morgenrunde („Das bringt Schwung für den Tag“), für längere Distanzen ab zehn Kilometer macht er sich lieber abends auf den Weg.

Schon nach kurzer Anlauf-Phase Mitte der 1990er begann Uwe Ludka die langen Strecken zu lieben. Bald war er an den Startlinien von Marathons und Halbmarathons anzutreffen. Bis heute verbindet der Vorstandsvorsitzende die Läufe gerne mit Urlaubstrips. 2012 in Köln, 2013 zum München-Marathon, im Jahr drauf nach Frankfurt. Besonders gern nimmt er das Kölner Pflaster unter die Sohlen: „Dort versteht man so richtig zu feiern, die Stimmung ist mitreißend gut und überträgt sich auf die Läufer.“ Die Publikumsbegeisterung hilft auch bei Überwindung des toten Punkts – Uwe Ludka erreicht ihn meistens nach rund 30 Kilometern. Dann kippt die Freude in schiere Erschöpfung. „Das Können wird durch das Wollen ersetzt, um die Restdistanz zu schaffen“, sagt er. Bisher hat ihn der Wille noch in jedes Marathon-Ziel getragen.

Uwe Ludkas Laufbegeisterung steckt an: Seine Ehefrau Franziska läuft ebenfalls schon lange. Und seine beiden Kinder haben ihren Vater bereits abgehängt: Sohn Felix (14) wurde Hamburger Landesmeister in seiner Altersklasse über 3000 Meter, die ebenfalls 14-jährige Tochter Beate ist Hallenmeisterin über 2000 Meter. „Da kann ich nicht mithalten“, räumt der Vorstandsvorsitzende ein. Sein nächstes Ziel ist der Itzehoer Störlauf, an dem er seit 2002 regelmäßig teilnimmt. Im vergangenen Jahr gehörte er zum Itzehoer-Siegerteam in der Firmenwertung über fünf Kilometer.

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erstellt am 24.Apr.2015 | 04:43 Uhr

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