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Fußball-Verbandsliga Süd-West: : Reher/Puls nutzt TSV-Fehler clever

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Lägerdorf unterliegt im Steinburger Derby mit 1:3

Der FC Reher/Puls scheint dem TSV Lägerdorf nicht zu liegen. Zwei Wochen nach der 1:2-Niederlage im Pokalfinale in Reher, mussten die Gastgeber nun auch ihr Heimspiel der Fußball-Verbandsliga Süd-West abgeben. Diesmal siegte der FC mit 3:1 – im vergangegen Spieljahr hieß es übrigens 2:1 für die Gäste.

Der TSV startete mit dem frühen 1:0 durch Yanneck Kuhr (6.) zwar nach Maß, danach ging jedoch im Defensivbereich einiges schief. Reher/Puls nutzte die Fehler der Gastgeber konsequent und drehte den Spieß schnell zum 1:3 um. Für Timo Albers, der kurz zuvor noch an Torhüter Björn Koblun gescheitert war, fühlte sich erneut niemand zuständig und diesmal hatte Koblun gegen den völlig freistehenden Reheraner keine Chance (12.). Vor David Wedels Treffer zum 2:1 (19.) hatte Edwart Jauk einen Flankenball unterlaufen, so dass auch Wedel allein auf weiter Flur stand. Zu allem Überfluss gab Schiri Maurice Marten wenig später noch einen umstrittenen Freistoß an der Strafraumkante, den Torsten Alter, der zuvor aus ähnlicher Position noch in Koblun seinen Meister gefunden hatte, zum 3:1 in den Winkel setzte (23.). Außerdem traf Christian Sievers die Querlatte (28.) für die Gäste. Tjoven Brendemühl hatte dabei schlecht ausgesehen. Lägerdorf fand nicht mehr ins Spiel und hatte lediglich durch eine Einzelaktion von Merten Kunter noch eine hochkarätige Torchance im ersten Durchgang (33.). Reher/Puls-Keeper Christoph Rohweder parierte jedoch glänzend.

Nach dem Wechsel „verwalteten“ die Gäste routiniert den Vorsprung. Selbst nachdem Timo Albers Gelb-Rot (67.) gesehen hatte, geriet Rohweders Kasten kaum in Gefahr. Lediglich kurz nach dem Wiederanpfiff hatte Rohweder Glück, dass Torge Kunter und Yanneck Kuhr am Fünfmeterraum den Ball verpasst (51.) hatten. In der Nachspielzeit traf Bastian Peters zwar noch die Latte, doch das war letztlich zu wenig, um den Gästesieg noch zu gefährden.

Beide Trainer waren sich im übrigen hinterher einig, dass der FC-Sieg verdient war. „Wir haben nach dem frühen Rückstand gut reagiert und eine starke erste Halbzeit hingelegt. Das war schon klasse“, freute sich FC-Coach Carsten Hinrichsen. „Reher hat unsere Fehler clever genutzt und war außerdem zweikampfstärker.“ Sein Team habe trotz Dauerdrucks in der zweiten Halbzeit keine Mittel gefunden, die mit Mann und Maus verteidigenden Gäste auszuspielen, bilanzierte Lägerdorfs Stefan Kuhr.

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erstellt am 18.Aug.2014 | 05:00 Uhr

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