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Segeln : Pirat-Segler stellen die größte Zahl

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Am Sonnabend, 21. September, wird wieder die Störregatta zwischen Kasenort und Wewelsfleth gestartet. Schon zum 65. Mal geht es bei der Traditionswettfahrt um das „Blaue Band“.

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erstellt am 19.Sep.2013 | 17:45 Uhr

Die 65. Störregatta wird am kommenden Sonnabend veranstaltet. Wegen der Tidenverhältnisse am Regattatag erfolgt der Hinstart der Boote bereits um 8.30 Uhr. Die Rückfahrt treten die Segler dann um 14.30 Uhr an. Gesegelt wird zunächst Stör abwärts von Kasenort nach Wewelsfleth und nach der Pause von Wewelsfleth nach Kasenort zurück. Beteiligt sind 30 Segelschiffe. Aufgeteilt ist die Konkurrenz in sechs Gruppen, die im Abstand von jeweils fünf Minuten die Startlinien passieren werden.

Ausgeschrieben ist die Regatta für Kielboote, Jollenkreuzer und Jollen, soweit sie in der Yardstickliste des Deutschen Seglerverbandes (DSV) aufgeführt sind. Teilnahmeberechtigt sind die Segler der an der Stör beheimateten Segelvereine.

Organisiert wird die Wettfahrt, deren wichtigste Trophäen das Blaue und das Grüne Band der Stör sind, von den Seglervereinigungen aus Itzehoe und Wilster (SVI + SVW). Deren Vertreter, Manfred van Ohlen und Olaf Bielenberg, trafen sich im Clubheim der SVI mit Andreas Dahm (Beidenflether Segelvereinigung), um die Gruppeneinteilung vorzunehmen.

Die zahlenmäßig größte Gruppe stellen diesmal die Pirat-Segler mit elf Crews: „Ein tolle Zahl“, freut sich Manfred van Ohlen über die Resonanz bei den meist jungen Wassersportlern. Auf zwei Gruppen aufgeteilt werden müssen dagegen die acht größten Boote. Um alle gleichzeitig starten zu lassen, dafür sei die Stör nicht breit genug: „Und große Schiffe brauchen beim Start viel Platz“, erklärt Olaf Bielenberg den Grund für die erforderliche Aufteilung.

Für Zuschauer besteht an folgenden Punkten Gelegenheit, das Renngeschehen optimal mitzuerleben: Kasenort Schleuse + Fischscheuchanlage (Nordseite), Langes Rack (Nordseite), Beidenfleth Fähre (Nord- und Südseite), Neuenkirchen (Neuer Ponton, Südseite) und Wewelsfleth Deich (Nordseite)

Für die jeweils rund 15 Kilometer lange Regattastrecke benötigen die Schiffe – je nach Beschaffenheit – bei normalen Windverhältnissen zwischen 60 und 120 Minuten.

Im vergangenen Jahr gewann Manfred Thiessen (Beidenflether Segelverein) mit der Yggdrasil das „Blaue Band der Stör“ (Schnellster nach gesegelter Zeit). Das „Grüne Band der Stör“ (Schnellster nach berechneter Zeit) ging an Björn Offermann (Seglervereinigung Wilster), der als Steuermann der Esperanza erfolgreich war.

Nach der Regatta treffen sich die Teilnehmer Am Langen Rack, dem Sportboothafen der Seglervereinigung Wilster, zum gemütlichen Beisammensein. Dort soll ab 21 Uhr auch die Siegerehrung erfolgen.

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