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Karfreitagsturnier des RuFV Nutteln : Pia Harder gewinnt Punktespringen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Cisco schneller als die Konkurrenz / Kevin Much in L-Springen auf „Wiavita“ allein fehlerlos

Petrus hatte wenig Einsehen mit den Teilnehmern am Karfreitagsturnier: Kühle Luft und zum Teil auch Regen machten das Reiten auf dem Nuttelner Gemeindeplatz nicht unbedingt zu einem reinen Vergnügen. Dennoch ließ es sich gut Reiten, denn die Böden im Parcours und im Viereck waren in einem hervorragenden Zustand. Einziger Wermutstropen aus Sicht des Veranstalters: Es hätten sich mehr Reiter den Prüfungen stellen sollen: „Wir hatten überall noch Luft nach oben“, bedauerte Vereinsvorsitzende Ulrike Johannsen die Abstinenz einiger Turnierreiter. Und dennoch: Diejenigen, die gekommen waren, geizten nicht mit hohem Einsatz und guten Leistungen. Und Spannung herrschte ohnehin in allen Konkurrenzen.

Das gilt insbesondere für das Punktespringen. 27 Zähler konnten sich diejenigen Paare gutschreiben lassen, die alle sechs Hindernisse einschließlich des höheren Jokers zum Schluss fehlerfrei genommen hatten. Und das waren am Ende gleich fünf. Aufgrund der schnelleren Zeit siegte Pia Harder (14) auf „Cisco“ (34.09) vor Ramon Gotthard auf „Tessa“ (35.87).

Angesichts der Konkurrenz, die ihr vom Alter und von der Erfahrung her überlegen war, habe sie nicht mit dem Sieg gerechnet, betonte Pia Harder nach der Ehrenrunde. Obwohl „Cisco“ sehr groß ist, seien ihr die Wendungen im Parcours sehr gut gelungen: „Alles war optimal“, freute sich die Juniorin.

Das L-Springen mit Stechen wurde bereits mit dem Umlauf entschieden. Weil Kevin Much auf „Wiavita“ als einziger Reiter in Runde eins fehlerlos blieb, brauchte das eigentliche Finale nicht mehr geritten zu werden – ein Novum beim Nuttelner Karfreitagsturnier. Zwar waren Moike Gertz auf „Neiky Air“ (40.37) und Svea Segger auf „Conti“ (40.75) schneller als das Siegerpaar (41.00) unterwegs, doch beide Amazonen leisteten sich einen Abwurf.

Mit dem Ergebnis war der Sieger zufrieden: „‚Wiavita’ hat eine quirlige Galoppade, deshalb kamen ihr die Distanzen und die Wendungen entgegen“, begründete Kevin Much den Sieg auf einem Pferd, das „schon häufiger ‚Null’ gegangen“ ist.

Sieger im Dressurreiterwettbewerb der Klasse E wurde Thore Stieper auf „Thunderbird“, und im Dressurwettbewerb der Klassen A bis M lagen am Ende Annika Dechau-Zimmermann und „Miss Whitefoot“ vorn.

Nach dem Turnier sprach Ulrike Johannsen von einem harmonischen Tag mit guter Atmosphäre. „Auffallend war, dass wir durchweg gute bis herausragende Leistungen gesehen haben.“ Das schlechte Wetter selbst habe die Stimmung nicht beeinträchtigt: „Wir hatten bis zum Schluss fast einhundertprozentige Startbereitschaft.“ Allerdings sei ihr Wunsch für 2017 „ein Zuwachs an Teilnehmern“. Diesmal waren es lediglich 78 Nennungen – angesichts des Aufwandes, den der RuFV Nutteln bekanntermaßen bei seinen Turnieren betreibt, war das deutlich zu wenig.

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erstellt am 30.Mär.2016 | 05:00 Uhr

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