zur Navigation springen

Handball : Ohne Druck zum Spitzenreiter

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Oberliga-Männer des MTV Herzhorn sind bei der U23 des HSV Hamburg zu Gast.

von
erstellt am 23.Jan.2016 | 06:00 Uhr

Nach der jüngsten Heimpartie gegen die SG Wift haben es die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn mit dem zweiten Titelaspiranten zu tun: Am Sonntag (Anpfiff: 17 Uhr, Sporthalle Hellgrundweg) sind die Schützlinge von MTV-Coach Manfred Kuhnke bei der U23 des HSV Hamburg zu Gast. Im Hinspiel hatten die Herzhorner dem Spitzenreiter beim 35:33 die bisher einzige Niederlage zugefügt.

Im Herzhorner Lager rechnet man nicht damit, dass der Lizenzentzug für das Hamburger Erstliga-Team große Auswirkungen auf die U23 haben wird. „Die haben für die nächste Saison ja die Perspektive, in der Dritten Liga anzutreten “, sagt Kuhnke. „Außerdem werden die heiß wie Frittenfett sein, um die Scharte aus dem Hinspiel wieder auszuwetzen.“

Kuhnke weiß um die Qualitäten des Teams von Trainer Jens Häusler. Es drückt bedingungslos auf das Tempo. Beim kleinsten gegnerischen Fehler im Angriff laufen gleich mehrere Spieler nach vorn. Die Zahl der Herzhorner Ballverluste muss daher niedrig bleiben.

In der Abwehr wollen die Steinburger an die guten 50 Minuten aus dem Wift-Spiel anknüpfen, wo man beim 26:31 am Ende unter Wert geschlagen worden war. Kuhnke: „Das hat im Hinspiel gegen den HSV sogar über die volle Spielzeit gut geklappt und war die Basis für unseren überraschenden Sieg.“

Bis auf Lutz Wamser, der unter der Woche wie angekündigt an der Wurfhand operiert wurde und in dieser Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen kann, stehen Kuhnke alle Spieler aus dem Kader zur Verfügung. Wamsers Part in der Abwehr hatte gegen Wift Johann Holst zur vollen Zufriedenheit seines Trainers übernommen. Insgesamt fahren die Herzhorner hochmotiviert, aber ohne Druck nach Hamburg. „Es ist für uns das leichteste Spiel der Saison, weil keiner von uns etwas Besonderes erwartet“, sagt Kuhnke.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen