Handball : Ohne Angst vor Schwartaus Wundertüte

Rückraumspieler Sebastian Lipp (l.) steht dem MTV Herzhorn wieder zur Verfügung.
Rückraumspieler Sebastian Lipp (l.) steht dem MTV Herzhorn wieder zur Verfügung.

Herzhorns Oberliga-Handballer wollen in eigener Halle gegen VfL Bad Schwartau II weiter punkten.

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04. November 2016, 05:26 Uhr

Fleißig wie die Eichhörnchen sammeln die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn (4./6:4) derzeit ihre Punkte. Nach dem Remis in Preetz soll die Bevorratung auch am Sonnabend (Anpfiff: 16.30 Uhr) in eigener Halle gegen den VfL Bad Schwartau II weitergehen. Von jeher hat die VfL-Zweite den Ruf, eine Wundertüte zu sein, denn allzu gern verstärken die Marmeladenstädter ihre Reserve mit Akteuren aus dem Zweitliga-Kader – je nachdem, wie die Spieltermine zueinander passen. Diesmal rechnet man im Herzhorner Lager mit maximaler Verstärkung, ist doch die Schwartauer „Erste“ wegen der Länderspielpause ohne Pflichtpartie. „Wir nehmen es, wie es kommt“, lässt MTV-Trainer Manfred Kuhnke kein Unbehagen aufkommen. „Wir wollen gewinnen – egal, wer da drüben auf der anderen Seite steht.“

Der Herzhorner Plan: In den nächsten drei Spielen gegen Schwartau, Norderstedt und Hamburg-Nord soll ordentlich gepunktet werden, damit man anschließend mit gutem Polster gegen die ganz dicken Brocken der Liga antreten kann.

Vor allem auf die Abwehr um den Mittelblock Lutz Wamser/Ludger Lüders konnten sich die Herzhorner bisher stets verlassen. Mit weniger als 24 Gegentoren im Durchschnitt weist der MTV die bisher beste Defensivbilanz aller 14 Oberliga-Teams auf. „Da muss dann aber auch jeder von uns wirklich 100 Prozent geben“, mahnt Kuhnke.

Personell kann Kuhnke abgesehen vom langzeitverletzten Lars Wamser wieder aus dem Vollen schöpfen. Auch Sebastian Lipp, der beim 24:24 in Preetz beruflich bedingt fehlte, ist wieder mit dabei. Damit gewinnt der Herzhorner Angriff wieder an Durchschlagskraft hinzu, denn vor allem die nicht immer ganz konsequente Chancenverwertung verhinderte in Preetz ein noch besseres Ergebnis. Kuhnke: „Hätten wir nicht acht oder neun Hochkaräter ausgelassen, wäre das Spiel anders ausgegangen.“

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