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Handball : Nur Horst/RWK übersteht erste Runde

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Im HVSH-Pokal Männer sind die HSG Störtal Hummeln und Kremperheide/Münsterdorf nach knappen Niederlagen ausgeschieden.

In der ersten Runde des HVSH-Pokals der Männer, die in Turnierform ausgetragen wurde, setzte sich die HSG Horst/Kiebitzreihe als einziges Steinburger Team durch. Mit knappen Vorrunden-Niederlagen schieden dagegen die HSG Störtal Hummeln sowie die HSG Kremperheide/Münsterdorf aus.

HSG Horst/Kiebitzreihe
Mit Siegen über die SG Bordesholm/Brügge aus der Landesliga Mitte (30:28) und den ostholsteinischen Kreisligisten HSG Ostsee Neustadt/Grömitz V (47:13) zogen die Landesliga-Männer der HSG Horst/Kiebitzreihe in die nächste Runde ein. Das erste Spiel gegen die SG Bordesholm/Brügge war der erste richtige Saison-Prüfstein für die HSG Horst/Kiebitzreihe und ihren neuen Coach Werner Zink. Es galt, einen Gegner, auf den man auch im normalen Ligabetrieb treffen sollte, zu schlagen und die Feinabstimmung für den Ligastart am kommenden Freitag vorzunehmen. In einem sehr ausgeglichenen Spiel schafften es die Haie nicht, sich deutlich abzusetzen. Immer wieder ließ man klare Chancen liegen und leistete sich Flüchtigkeitsfehler. Dennoch konnten die Angriffe aus einer stabilen Deckung mit Niklas Kaven zwischen den Pfosten erfolgreich abgeschlossen werden. Vor allem die Rückraumspieler Mirko Hahn und Daniel Liedtke zeigten ihre Klasse. Auch Rechtsaußen Leon Jermies trug mit sechs Treffern wesentlich zum Erfolg bei. Am Ende zogen die Haie mit zwei Treffern Vorsprung und dem Endergebnis von 30:28 in das „Finale” der ersten Pokalrunde ein.

Dort setzte sich die HSG deutlich gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz V durch. Auch in diesem Spiel stand die Deckung sicher und mit Neuzugang Björn Marthen im Tor gab es fast kein Durchkommen für die Spieler von der Ostsee. Die Haie erzielten immer wieder aus dem schnellen Tempogegenstoß einfache Tore. Die HSG Horst/Kiebitzreihe zeigte über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte und disziplinierte Leistung. Am Ende stand ein sattes 47:13 für die Haie auf der Anzeigentafel und man zog in die nächste Runde ein.

Insgesamt kann Haie-Coach Werner Zink zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft sein. In den letzten Trainingseinheiten werden nun noch die letzten Schrauben justiert und dann gilt es im ersten Saisonspiel am Freitag, 11. September, um 20.30 Uhr gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf in eigener Halle fit zu sein das Derby.

HSG Störtal Hummeln
Ein tolles Pokalspiel zeigten die Männer des KOL-Aufsteigers HSG Störtal Hummeln in eigener Halle gegen den klassenhöheren etablierten Landesligisten Lauenburger SV beim 23:24 (12:8). Zur Pause führten die Steinburger mit vier Toren, konnten den Vorsprung allerdings nicht halten und verloren äußerst knapp. In der Schlussphase profitierte der Landesligist Lauenburger SV von seiner Routine, während die Hummeln zwei Siebenmeter verwarfen und eine doppelte Überzahl nicht nutzen konnten. Der Siegtreffer für Lauenburg fiel letztlich erst mit der Schluss-Sirene.

Tore Störtal Hummeln: J. Böteführ (2), Langmaack (5), Rohardt (4), Wüstenberg (3), C.Böteführ, Schmuck, Steffens und Stüdemann je 1.

Nachdem sich im zweiten Vorrundenspiel der TSV Altenholz II mit 29:27 gegen den TSV Lindewitt durchgesetzt hatte, gewann die Altenholzer Reserve auch das Finale gegen Lauenburg deutlich mit 27:19 und zog in die zweite Pokalrunde ein.

HSG Kremperheide/Münsterdorf
Die HSG Kremperheide/Münsterdorf schied im Duell mit dem Landesliga-Rivalen HSG Eider Harde II durch das 21:24 (10:13) in der Neumünsteraner KSV-Halle ebenfalls aus. Die runderneuerte HSG Kre/Mü gestaltete das Spiel zunächst ausgeglichen und lag meist mit einem Tor in Führung, beim Stand von 7:4 sogar mit drei. Erst Mitte der ersten Hälfte ging aber Eider Harde in Führung und baute diese bis zur Halbzeit auf drei Tore aus. Direkt nach Wiederanpfiff gelang Eider Harde die erste Vier-Tore-Führung. Kre/Mü versuchte vergeblich mit verschiedenen Mitteln wie einer offenen Abwehr den Rückstand zu verkürzen. Kurz vor dem Ende lag Eider sogar mit fünf Toren vorn, die Steinburger konnten das Ergebnis dann nur noch etwas erträglicher gestalten. Das Stieper-Team zeigte gute Ansätze, leistete sich aber zu viele technische Fehler, um das Spiel für sich zu entscheiden. Nun will man die Fehlerquote reduzieren, um das Ziel „Klassenverbleib in der Landesliga“ mit einem guten Gefühl angehen zu können.

Tore Kre/Mü: Reich 6, Kuckluck und Wengert je 5, König u. T. Stieper je 2, Wohllebe 1


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