Handball-Landespokal der Frauen : Nur Herzhorn in der zweiten Runde

Im Klammergriff: Kollmars Tasmin Verunac wird festgehalten.
Im Klammergriff: Kollmars Tasmin Verunac wird festgehalten.

Kollmar/Neuendorf und Horst/Kiebitzreihe ausgeschieden

shz.de von
28. August 2018, 16:47 Uhr

Im Handball-Landespokal der Frauen hat es von drei Teams nur der MTV Herzhorn in die zweite Runde geschafft. Ausgeschieden gegen höherklassige Teams sind dagegen die HSG Kollmar/Neuendorf und die HSG Horst/Kiebitzreihe.


HSG Holst. Kiel/Kronshagen II – MTV Herzhorn 19:38 (13:19). Die Herzhornerinnen brachten den Klassenunterschied zwischen SH-Liga und Landesliga Nord auch im deutlichen Ergebnis zum Ausdruck. Entsprechend zufrieden war MTV-Trainer Olaf Winter: „Grundsätzlich war das eine gelungene Generalprobe für die kommende Punktspiel-Saison in der SH-Liga.“ Erfreut war der Herzhorner Coach besonders über Sandra Baudsuch, die in der Abwehr zu gefallen wusste. Auch Neuzugang Celine Voßbeck von den Raubmöven Travemünde (3. Liga) gelang auf Linksaußen und im Rückraum mit sieben Toren ein guter Einstand. Weiterhin zeigte auch Neuzugang Lisa Steinhauer im MTV-Tor eine sehr starke Leistung.


MTV Herzhorn: Lisa Steinhauer, Jana Hesse 11 Tore, Elina Hesse 4, Maike Lanmgenberg 1, Sara Baudsuch 4, Sara Wittkowski 5, Celine Voßbeck 7, Jule Hinze 6.


HSG Horst/Kiebitzreihe – SG Todesfelde/Leezen 14:37 (11:18). Horst/Kiebitzreihe startete gegen den Oberligisten sehr gut mit viel Tempo, der Ball lief ansprechend durch die eigenen Reihen und die Kampfbereitschaft in der Abwehr war ausgeprägt. Zudem war auch Torhüterin Jana Mohr gut aufgelegt. Damit überraschten die Gastgeberinnen den Favoriten. Über 4:1 (3.), 5:3 (7.) und 6:5 (10.) hielt die HSG eine Führung. Erst dann glich der Oberligist aus und setzte sich nach dem 8:7 (14.) bis zur Halbzeit auf 18:11 ab.

NachWiederbeginn ließ die Kraft beim Landesligisten gegen den zwei Klassen höher spielenden Gegner nach. Todesfelde/Leezen kam durch sehr viele Gegenstöße zum deutlichen 30:11 (46.). Insgesamt gelangen den Gastgeberinnen nach der Pause nur noch drei Tore, zumal noch einige Leistungsträgerinnen nach Verletzungen ausfielen.


Horst/Kiebitzreihe: Jana Mohr, Jana Nestler 1, Janine Nolde 3, Daniela Biel, Tracy Förster 3, Juliana Bähr, Lisa-Marie Lööck, Emmely Knapowski, Maike Lanckow, Lara Harries 2, Lydia Schilling, Svea Münster, Jasmin Mogge 5, Ronja Naujokat.


SG Kollmar/Neuendorf – HG Owschlag-Kropp/Tetenhusen 14:38 (4:20). Gegen den Drittligisten hatte sich hatte sich das Landesliga-Team aus Kollmar/Neuendorf vorgenommen, Kampfgeist zu beweisen, in der Abwehr gut zu stehen und so viele Tore wie möglich zu werfen. Dies gelang nur bis zum 3:3 (10.), anschließend folgte eine SG-Unterzahl (15., 16.), mit der Kollmar schwer ins Hintertreffen geriet. OKT baute den Vorsprung schon bis zur Pause auf 20:4 aus, und das setzte sich auch im zweiten Durchgang über 25:7 (40.), 28:10 (47.) und 31:11 (50.) fort. Die offene Abwehr des Gegners irritierte die Gastgeberinnen, man versuchte sich mit zwei Kreisläuferinnen gut darauf einzustellen. Trotzdem fiel es der SG schwer, zum Torabschluss zu kommen.

SG Kollmar/Neuendorf: Marion Schwormstede, Nadja Krüger,, Elena Reimers, Kristin Brandt 2, Lisa Butenop 2, Annika Schulz, Hanna Winter, Tasmin Verunac 2, Caren Sümenich 1, Janina Großmann, Elena Verunac 4, Kim Heesch 2, Rebecca Hauschildt, Iwona Grzesiak-Steinicka 1.

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