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Motorsport : Nord-Süd-Gipfel auf dem Brokstedter Holsteinring

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die „Wikinger“ des MSC setzen in der Speedway-Bundesliga am Sonntag gegen Landshut auf den Heimvorteil.

von
erstellt am 12.Jun.2015 | 05:41 Uhr

Der MSC Brokstedt empfängt in seiner zweiten Begegnung der laufenden Saison in der Speedway-Bundesliga den AC Landshut. Am kommenden Sonntag (14. Juni) kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Bundesliga-Finales auf dem Holsteinring.

Mit einem 62:22-Heimsieg im Auftaktmatch gegen die „Haie“ vom MC Norden erwischte der amtierende Deutsche Meister zwar einen perfekten Start in die Serie, doch will bei den Schleswig-Holsteinern niemand von Euphorie sprechen. „Landshut ist sicherlich ein ganz anderes Kaliber. Wir rechnen mit einem spannenden und engen Match“, so Brokstedts Pressesprecher Michael Schubert.

In der Tat befinden sich die „Devils“ aus Landshut nach der knappen Heimniederlage gegen Wolfslake bereits in Zugzwang. Schubert: „Wir rechnen mit einem sehr starken Gegner, der alles daran setzen wird die Punkte nach Bayern zu entführen.“ In der Personalplanung baut MSC-Teammanagerin Sabrina Harms derweil auf bewährte Kräfte. Mannschaftskapitän Tobias Kroner sowie die beiden C-Fahrer Matthias Kröger und Lukas Fienhage waren zwar gesetzt, für die restlichen Plätzen standen bis zum vergangenem Wochenende allerdings einige Kandidaten zur Auswahl. Rechtzeitig zum Rennen steht nun aber die MSC-Mannschaft, die den Gästen aus Bayern Paroli bieten soll.

Dabei wird wie bereits am 1. Mai mit Antonio Lindbäck ein echter „Hochkaräter“ mit Grand-Prix-Erfahrungen für die „Wikinger“ starten. Ihm zur Seite steht mit dem Finnen Joonas Kylmäkorpi ein zweiter internationaler Akteur. „Joonas kennt die Bahn in Brokstedt sehr genau und ist seit Jahren ein treuer Punktelieferant“, so Sabrina Harms, die erneut auf eine echte „skandinavische Kombination“ setzt. Harms: „Wir erwarten einen starken Gegner, haben aber volles Vertrauen in die eigenen Stärken.“ Zuletzt bewies die Teammanagerin der Norddeutschen immer wieder ein goldenes Händchen bei der Personalwahl – geht es nach den Verantwortlichen, soll dies auch gegen Smolinski und Co. so bleiben.

Besonders erfreut zeigen sich die Macher beim MSC, dass Kai Huckenbeck nach seiner Verletzungspause am Sonntag sein „Comeback“ in der Brokstedter Startweste feiert. Nach einer letzten Trainingseinheit auf dem Holsteinring gab der amtierende deutsche Speedway-Einzelmeister grünes Licht für einen Einsatz. Nicht zuletzt setzen die „Wikinger“ laut Pressesprecher Michael Schubert auf den Heimvorteil und den eigenen Anhang. „Wir hoffen natürlich erneut auf die tolle Unterstützung unserer Fans.“ Zuletzt gab es in Brokstedt eine organisierte Fan-Choreographie, die an beste Bahnsportzeiten erinnerte. Schubert: „Wir haben einige Anhänger, die sich voll für den Club engagieren und kreativ zu Werke gehen. Dafür sind wir sehr dankbar.“ Am 1. Mai gegen Norden war von Beginn an der Funke aus der Fankurve auf das Team übergesprungen. So soll es auch gegen Landshut sein. Schubert: „Rennen gegen Landshut haben ihre ganz eigene Dynamik. Wir freuen uns auf den Nord-Süd-Gipfel.“

Das Duell zwischen dem MSC und den „Devils“ aus Landshut beginnt am 14. Juni um 14 Uhr (Training/Rahmenprogramm ab 10 Uhr) auf dem Holsteinring in Brokstedt. Der Eintritt beträgt 16 Euro (ermäßigt 10 Euro). Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Kostenlose Parkplätze rund um das Speedway-Stadion in Brokstedt sind ausreichend vorhanden.

MSC Brokstedt: 1. Antonio Lindbäck, 2. Joonas Kylmäkorpi, 3. Kai Huckenbeck, 4. Tobias Kroner, 5. Matthias Kröger, 6. Lukas Fienhage

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