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Handball : Noch einen Punkt gerettet

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Oberliga-Männer des MTV Herzhorn trennen sich von Gastgeber Esingen mit 24:24.

Die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn kamen beim Tabellennachbarn TuS Esingen nach langer Führung lediglich zu einem 24:24 (14:9). Ein Resultat, das keiner der beiden Mannschaften im Kampf gegen den Abstieg entscheidend weiterhilft – es bleibt also eng.

Die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke spielten souverän und sicher in Esingen auf und legten deutlich vor. Bis zur 20. Minute zogen sie auf 7:3 davon und hatten mit ihrer Variante, den gegnerischen Haupttorschützen über die gesamte Spielzeit in kurze Deckung zu nehmen, ein sicheres Mittel gefunden, den Gastgeber-Angriff deutlich zu hemmen. Lange fand TuS kein Mittel, um die Herzhorner in den Griff zu bekommen und so lagen diese zur Pause mit 14:9 klar vorn.

Auch nach dem Wiederanpfiff blieben die Gäste zunächst spielbestimmend – allerdings nur bis zum 18:14 (42.). Im Anschluss stellte Esingen seine Deckung auf eine 3:2:1-Formation um. Das stellte die Kuhnke-Schützlingen vor große Schwierigkeiten. Die Hausherren verkürzten Tor um Tor und über 18:21 (51.) und 21:22 (55.) gingen sie in der 58. Minute nach einem verwandelten Strafwurf sogar erstmals in der Partie in Führung (24:23).

Eine sicher geglaubte Partie drohte zu kippen, doch die Herzhorner bewiesen Nervenstärke. 30 Sekunden vor dem Abpfiff glich Theo Boltzen aus. Die letzten Sekunden verliefen dann hochdramatisch. In Ballbesitz hatten die Hausherren die große Chance, das Spiel noch für sich zu entscheiden, doch die Blau-Gelben erkämpften sich den Ball und hatten nun ihrerseits die Möglichkeit auf den Siegtreffer. Doch diesmal brachte die Auszeit von Trainer Kuhnke sechs Sekunden vor dem Ende nicht den gewünschten Erfolg. Jannes Timm warf zwar noch einmal aufs Tor, doch es blieb beim 24:24.

Herzhorn: Mehmet Atamann – Ludger Lüders, Theo Boltzen (6), Lutz Wamser, Torben Voss, Lasse Janke, Sven Hesse (2), Birger Dittmer (4), Malte Meisik (3), Johann Holst, Stephan Hinrichs, Jannes Timm (9/7).

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