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Triathlon-Europacup der Junioren : Nina Eim trumpft in Rumänien auf

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Grandioser Sieg der Itzehoerin in ihrem ersten internationalen Wettkampf

Grandioser Auftritt von Nina Eim kurz vor Saisonabschluss. Beim Junioren Triathlon-Europacup im Rumänischen Tulcea war die Itzehoerin das Maß der Dinge und kehrte als strahlende Siegerin in die Störstadt zurück. Das war nach dem dritten Platz bei den deutschen Meisterschaften in Verl das Sahnehäubchen auf eine starke Saison.

Nina Eim war bei ihrem ersten internationalen Auftritt völlig cool geblieben. „Natürlich war es etwas anderes als sonst. Wettkampfbesprechung in Englisch und Gegnerinnen, deren Leistungsstärke nicht einzuschätzen waren – aber ich habe mich trotzdem voll auf den Wettkampf konzentriert und war überhaupt nicht aufgeregt“, berichtete die 17-Jährige nach ihrer Rückkehr. Auf der 800m-Schwimmstrecke war die Itzehoerin gleich voll da und hielt sich an dritter Stelle liegend aus allen kräftezehrenden Rempeleien heraus. Am Ende stieg Eim als Vierte aus dem Wasser und ging in einer siebenköpfigen Spitzengruppe auf die 22 Kilometer lange Radstrecke, auf der sie zusammen mit einer Rumänin die Führungsarbeit leistete. „Die anderen haben sich alle rangehängt. Auch die Aufmunterung auf Englisch, sie möchten doch auch mal nach vorn gehen, hat nichts gebracht.“ Es habe aufgrund des zerstreuten Feldes aber von hinten keine Gefahr gedroht, so dass man auch an der Spitze kontrolliert habe fahren können, ohne sich zu sehr zu verausgaben. „Es gab zwar auch einen Ausreißversuch, doch nach einem Kilometer Alleinfahrt haben wir sie wieder einkassiert.“ Aus der Spitzengruppe hatte sich nur eine Fahrerin zwischendurch nach hinten verabschiedet, so dass sechs Mädchen gemeinsam, mit Nina Eim an der Spitze, in die Wechselzone einfuhren. Dort verlor die Itzehoerin geringfügig Zeit, weil sie ihr Rad nicht richtig aufgehängt hatte, und kam als Vierte auf die 5,3 km Laufstrecke, die in drei Runden zu absolvieren war. Nina Eim lief mit drei Konkurrentinnen an die Spitze, die sich ab Runde zwei auf ein Duo mit der Ungarin Noemi Sarszegi reduzierte. „Sie hat zwar versucht mich mit Tempoverschärfungen in der zweiten Runde abzuhängen, ich konnte jedoch immer mitgehen.“ In Runde drei sei sie dann selbst schneller geworden und habe die Ungarin auf dem letzten Kilometer abgehängt. „Ich hatte schon in der zweiten Runde ein gutes Gefühl, weil sie kaputter zu sein schien als ich. Am Ende konnte sie dann nicht mehr mithalten.“ Die Triathletin des SC Itzehoe hatte also das richtige Gefühl gehabt und lag zum Schluss zwölf Sekunden vor Sarszegi. Die zweite Deutsche im Feld, Katharina Krüger aus Engste, hatte als Achte sogar fast sechs Minuten Rückstand, was die starke Leistung von Nina Eim noch einmal verdeutlicht. „Das war der Super-Abschluss einer tollen Serie“, freut sich Nina Eim, der dieser Sieg zusätzliche Motivation für die nächste Saison geben wird, in der sie dann als Juniorin startet. Ihr Ziel formuliert sie schon jetzt ganz klar: „Ich möchte mich für die Europameisterschaft qualifizieren.

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erstellt am 03.Sep.2015 | 05:00 Uhr

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