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Basketball : Niederlage zum Schluss

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Sportclub Itzehoe Eagles verlieren in der 2. Bundesliga ProB klar in Recklinghausen, es überwiegt aber die Erleichterung über das Saisonende mit gesichertem Klassenverbleib.

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erstellt am 20.Apr.2015 | 04:26 Uhr

Es ist geschafft! Drei Worte, die sowohl Jubel als auch Erleichterung ausdrücken bei den Sport-Club Itzehoe Eagles. Jubel über den Klassenerhalt in der 2. Basketball-Bundesliga ProB, das Saisonziel hat der Aufsteiger erreicht. Und Erleichterung, dass die Spielzeit zu Ende ist. Es wurde höchste Zeit, wie die letzte Partie bei Citybasket Recklinghausen zeigte. Die Gastgeber gewannen klar mit 99:75 (25:20, 23:10, 34:18, 17:27) und bleiben ebenfalls in der ProB. Das stand aufgrund des Lizenzentzugs für die Otto Baskets Magdeburg schon vor Spielbeginn fest.

So war der Druck nicht groß für die Eagles, die nur noch acht Spieler aufbieten konnten. Nach dem Kreuzbandriss bei Nick Tienarend war die Rotation ohnehin schon schwierig, in Recklinghausen wurde sie noch schwieriger: Adrian Breitlauch konnte erkrankt kaum spielen, damit waren nur noch drei deutsche Spieler übrig – und genau diese Anzahl muss laut Reglement immer auf dem Feld stehen. Johannes Konradt, Kosta Karamatskos und Patrick Wischnewski hatten daher Schwerstarbeit zu leisten. Wegen der Lücke auf der Aufbauposition hatte Jeff Wherry mehr Spielanteile, zumal Jonathon Williams bei einem Schlag ins Auge die Kontaktlinsen verlor.

Schnell war klar: „Egal, wer gespielt hat, da gab es nichts zu holen“, sagte Yannick Evans, zum letzten Mal gemeinsam mit Levi Levine als Interimscoach im Einsatz. Das Ziel war erreicht, die Luft ein wenig raus. Doch wenigstens wollten sich die Eagles mit Kampf verabschieden, und das gelang: Nach zwischenzeitlich fast 40 Punkten Rückstand betrieben sie im letzten Viertel noch fleißig Ergebniskosmetik.

Eagles: Jeff Wherry (14, 4 Dreier), Jonathon Williams (13, 1 Dreier), Kosta Karamatskos (12, 9 Rebounds, 7 Assists), Johannes Konradt (12, 1 Dreier), Patrick Wischnewski (11, 2 Dreier), Renaldo Dixon (7), Clayfell Harris (6), Adrian Breitlauch.

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