Triathlon : Nicht alles lief zum Auftakt rund

Auf Rang 13 kamen Pascal Jeworek, Jakob Voigt, Nick Hansen, Philipp Gehring und André Beltz (von links) für den SC Itzehoe.
Auf Rang 13 kamen Pascal Jeworek, Jakob Voigt, Nick Hansen, Philipp Gehring und André Beltz (von links) für den SC Itzehoe.

Bundesliga-Team des SC Itzehoe kam in Buschhütten nur auf Rang 13, der nächste Start ist am Sonntag in Gütersloh.

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16. Mai 2015, 05:02 Uhr

Nicht ganz nach Wunsch verlief der Saisonauftakt für die Triathleten des SC Itzehoe in der 2. Bundesliga Nord. Beim Teamsprint in Buschhütten kam das SCI-Quintett lediglich auf Rang 13.

In der Startreihenfolge Nick Hansen, Jakob Voigt, Philipp Gehring, Pascal Jeworek und André Beltz ging man auf die Distanzern 5 Mal 300  m Schwimmen, 26 Kilometer Radfahren und 5,3 Kilometer Laufen. Nach dem Schwimmen lag der SCI auf Rang neun. „Da hatten wir noch eine gute Ausgangslage. Alle sind sehr gut geschwommen und drei bis vier Teams lagen noch in Sichtweite vor uns“, sagte Trainer und Kapitän Andre Beltz.

Auf der Radstrecke galt es dann, mit kurzer Anfahrt und Rückfahrt zur Wechselzone drei Runden auf einer Stadtautobahn zu fahren. Der Kurs war hügelig und am Wettkampftag hatten alle Athleten mit dem Wind zu kämpfen. Auf der ersten Runde sah es so aus, als ob der SCI die Lücke nach vorne schließen könnte. Im Wettkampf-Format Teamsprint ist es erlaubt im Team zusammenzufahren, man muss aber zu anderen Teams einen Windschattenabstand von 25 Metern einhalten. Beltz: „Leider mussten wir uns auf der zweiten Runde von zwei Teams überholen lassen und ich bekam immer mehr Probleme. Auf der dritten Runde konnte ich das Tempo nicht mehr halten und musste abreißen lassen, was somit eine Disqualifikation nach sich zieht.“ Da nur vier Athleten einer Mannschaft ins Ziel kommen müssen, war das aber auch noch kein Problem. Allerdings fehlte nun natürlich ein Athlet, der Windschatten spendet und mit für Tempo sorgen kann. Auf der letzten Runde wurde noch zwei weitere Plätze hergegeben, so das auf Platz 13 in den Laufschuh gewechselt wurde.

Beim Laufen wurden fünf Runden absolviert. Auf der Wendepunkt-Strecke konnte man die Gegner gut einsehen und für die Zuschauer war es so gut möglich, das Renngeschehen zu verfolgen. Zunächst hatte Pascal Jeworek schwer mit dem Tempo zu kämpfen und man verlor weitere Plätze. Nun galt es für das Team, Geduld zu bewahren und hoffen, dass man zurück ins Rennen kommt.

Nach drei Kilometern konnte das Tempo noch mal verschärft werden und der SCI verkürzte eine Lücke zu zwei Teams nach vorne. 500 Meter vor dem Ziel wurden die beiden Teams dann immerhin noch überholt.

„Insgesamt haben wir vor dem Rennen mehr erhofft und uns auf dem Rad konkurrenzfähiger eingeschätzt“, klang das Fazit von Andre Beltz eher durchwachsen. „Beim Laufen hat die Truppe Kampfgeist gezeigt und durch das späte überholen der beiden Konkurrenten aus Rostock und Aachen wurde die Moral gestärkt. Die vier Jungs haben sich nie aufgegeben.“

Weiter geht es am morgigen Sonntag in Gütersloh – erneut mit einem Mannschaftssprint. Für Philipp Gehring, der beim Deutschland-Cup in Forst am Start ist, wird Frederic Süßmann ins Team rücken. Die Mannschaft hofft mit der flachen Radstrecke besser klarzukommen und sich somit im Ranking zu verbessern.

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