Frauenfußball : Neuenbrook/Rethwisch ausgeschieden

Neuenbrooks Jasmin Grüntz  (links) setzt sich hier gegen Ratekaus Svenja Passow durch.
Neuenbrooks Jasmin Grüntz (links) setzt sich hier gegen Ratekaus Svenja Passow durch.

NR-Frauen verlieren im Viertelfinale des Landespokals gegen die höherklassige SG Ratekau/Strand 08 mit 0:5.

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21. Oktober 2014, 05:16 Uhr

Die Fußball-Frauen des SV Neuenbrook/Rethwisch sind aus dem SHFV-Lottopokal ausgeschieden: Im Viertelfinale gab es eine am Ende deutliche 0:5 (0:2)-Niederlage gegen den SH-Ligisten SG Ratekau/Strand.

Dabei hatte der Steinburger Verbandsligist ganz gut begonnen und die Maßgabe der Trainer beherzigt, gegen den klassenhöheren Konkurrenten das eigene Spiel durchzubringen und zu eigenen Chancen zu kommen. In der Anfangsphase hatte das Team von NR-Coach Torsten Stamm ein Plus von 3:1 bei den Torabschlüssen. Doch all das endete, als die Gastgeberinnen bei einem Ballverlust im eigenen Angriff nicht schnell genug umschalteten und eiskalt ausgekontert wurden: Josefin Jegorenko traf zum 1:0 (28.) für den SH-Ligisten, dem bis dahin nicht viel mehr eingefallen war, als den Ball lang nach vorn zu schlagen. „Danach brach bei uns völlig die Ordung zusammen“, monierte Stamm. „Auf diese Weise bringen wir uns zu oft um den Lohn der eigenen Arbeit.“ Zudem erhöhte Ronja Pajonk (43.) kurz vor der Pause auf 2:0 für den Favoriten.

Auch nach dem Wiederbeginn hatten die NR-Frauen eigentlich gut begonnen, ehe ein eigener Pass direkt in den Füßen der gegnerischen Stürmerin landete – Gianna Nicoleit nahm diese Einladung zum 0:3 (59.) dankend an. In der Folge ließen die Gastgeberinnen dann die Köpfe merklich hängen, so dass Josefin Jegorenko in der Schlussphase mit einem Doppelpack (82., 90.+2) das Resulat für die gnadenlos effektiven Gäste (fünf Treffer aus sechs Chancen) ausbaute. Ein Trainer-Sonderlob für ihren unermüdlichen Einsatz verdiente sich Angreiferin Alina Körner, doch sie wurde zu oft von ihren Teamkolleginnen allein gelassen.

SV Neuenbrook/Rethwisch: Rehder – Klischies, Labuj, Voss, Melzer – Schipmann (46. Schneider), Spitzka (46. Weise) – Näwie (36. Moescher), Bade, Grüntz – Körner.

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