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Neuenbrook lässt nichts anbrennen

vom

Fußball-Kreispokal-Finale: Favorit siegt beim Münsterdorfer SV deutlich mit 9:1

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2013 | 03:59 Uhr

münsterdorf | Deutlicher Favoritensieg im Fußball-Kreispokalfinale der Frauen: SH-Ligist SV Neuenbrook/Rethwisch bezwang Kreisligist Münsterdorfer SV glatt mit 9:1 (4:0).

Der gastgebende MSV war absolut chancenlos, zumal Trainer Martin Franz sein Team auch noch stark ersatzgeschwächt in die Partie schicken musste. Insgesamt sieben Spielerinnen fehlten aus den unterschiedlichsten Gründen und zu allem Überfluss verletzte sich Cinzia Palumbo bereits nach vier Minuten und konnte nicht mehr weitermachen. Trotzdem versuchten die Münsterdorferinnen mitzuspielen und verzeichneten sogar die erste Torchance. Anne Tiedemann scheiterte jedoch an Neuenbrooks Torhüterin Ellen Rehder (10.). Eine Viertelstunde benötigte der Favorit zum Warmlaufen, dann ging es Schlag auf Schlag. Franziska Brahms (15., 17.) und Isabel Wichmann (18., 22.) legten innerhalb von sieben Minuten eine 4:0-Führung vor.

Die Gäste ließen danach mit der deutlichen Führung im Rücken die Zügel schleifen und verzettelten sich in Einzelaktionen. Das Spiel plätscherte deshalb ohne große Höhepunkt vor sich hin. Erst als Franziska Brahms zum 0:5 getroffen hatte (65.), kam wieder "Leben in die Bude". Erneut Brahms erhöhte durch einen abgefälschten Schuss auf 0:6 (70.). Die Gastgeberinnen kämpften aber trotz des hoffnungslosen Rückstandes wacker weiter und feierten den hochverdienten Ehrentreffer von Julia Grimm wie ein Siegtor (73.). Schon im Gegenzug zappelte das Leder durch Sina Weeber aber zum 7:1 wieder im Netz des MSV. Danach durften sich auch noch Nina Moescher (76.) und Johanna Stutzke (89.) in die Torschützenliste eintragen. Dass es nicht für ein zweistelliges Ergebnis reichte, lag einerseits an MSV-Torhüterin Claudia Timm, die mehrfach bei guten Möglichkeiten der Gäste im Weg stand, andererseits aber auch an der Zielungenauigkeit des SH-Ligisten.

"Neuenbrook war heute einfach zu stark für uns", gab MSV-Coach Martin Franz unumwunden zu. "Für uns war es schon ein großer Erfolg, überhaupt das Finale erreicht zu haben." Ihre beste Leistung habe seine Mannschaft bereits in der Vorwoche im Halbfinale beim 4:1-Sieg bei der SG Wilstermarsch abgerufen.

Kreisvorsitzender Werner Papist wünschte den Neuenbrookerinnen bei der Siegerehrung ein gutes Los im Landespokal und fand auch lobende Worte für den unterlegenen MSV, der trotz des klaren Rückstandes nicht aufgesteckt habe.Münsterdorfer SV: Timm - Steffens, Franz, Riedinger, Karstens, Rechner, Haida, Eicke, Grimm, Palumbo, Tiedemann. Eingewechselt Andreae und Stadali.

SV Neuenbrook/Rethwisch: Rehder - Moescher, Haack, Schröder, Stutzke, Klischies, Wichmann, Voss, Kröger, Scheppelmann, Brahms. Eingewechselt: Näwie, Scharrenberg, Weise und Weeber.

Schiedsrichter: John (Hohenlockstedt)

Zuschauer: 100

Tore: 0:1 Brahms (15.), 0:2 Brahms (17.), 0:3 Wichmann (18.), 0:4 Wichmann (22.), 0:5 Brahms (65.), 0:6 Brahms (70.), 1:6 Grimm (73.),1:7 Weeber (74.) 1:8 Moescher (76.), 1:9 Stutzke (89.)

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