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Handball : Nächste Schlappe für Herzhorner Frauen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Oberliga-’Team des MTV wartet nach dem 23:30 in Stockelsdorf weiter auf die ersten Auswärtspunkte.

So langsam, aber sicher verlieren die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn den Anschluss an das untere Mittelfeld. Denn gegen den ATSV Stockelsdorf gab es mit 23:30 (13:15) erneut eine Niederlage. Auf Trainer Michael Janke wartet in den nächsten Wochen eine Menge Arbeit, wollen die Blau-Gelben noch den Kopf aus der Abstiegs-Schlinge ziehen. Wieder einmal trafen seine Schützlinge auf Gegnerinnen, die immer einen Tick schneller waren – sowohl körperlich als auch geistig.

Die Anfangsphase gestalteten die Herzhornerinnen offen. In der 13. Minute lagen sie nur mit 4:6 hinten, ehe sich die Gastgeberinnen auf 9:4 (17.) absetzten. Bereits in dieser frühen Phase zeigte sich, was die Knackpunkte im Spiel der Blau-Gelben an diesem Tag sein würden: Zum einen gelang es ihnen überhaupt nicht, das gegnerische Kreisanspiel zu unterbinden – jeder Wurf der Stockelsdorferinnen wurde ein Treffer. Zum anderen passte ihr Rückzugsverhalten nicht. Bei eigenem Ballverlust im Angriff kamen sie nicht schnell und geordnet zurück und kassierten so wiederholt Tore über den Tempogegenstoß. Dennoch schafften sie es, immer mal wieder deutlich zu verkürzen. Die Treffer von Yana Hesse zum 9:10 und der anschließende Ausgleich von Verena Wagner ließen Hoffnung aufkommen. Der 13:15-Rückstand zur Pause hielt sich noch im Rahmen, und so durften die Schützlinge von Michael Janke auf einen besseren zweiten Durchgang setzen.

Nach Wiederbeginn versuchten sie einiges, insbesondere, um die weiterhin sehr effektiven Kreisanspiele zu unterbinden. Doch der Erfolg war stets nur von kurzer Dauer, da im Abwehrverhalten immer die gleichen Fehler gemacht wurden. Schon in der 41. Minute lagen die Gäste mit 15:20 zurück.

Fast musste man um die Herzhornerinnen bangen, denn statt sich erneut heranzukämpfen, wuchs der Rückstand kontinuierlich auf sieben Treffer an. Die Blau-Gelben fanden kein Mittel, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Gastgeberinnen agierten clever genug, ihren Gegnerinnen nun nicht mehr den Hauch einer Chance zu geben und hielten diese sicher auf Distanz. „Nun stehen wir mit dem Rücken zur Wand und haben am nächsten Wochenende gegen St. Pauli Riesendruck“, resümierte Michael Janke nach der Partie, die mit 23:30 Toren klar verloren ging.

MTV Herzhorn: Eike Jankowski – Annkristin Schmidt, Yana Hesse 4, Elina Hesse 1, Maike Langenberg 5, Simona Martin, Anja Stoldt, Joele Riedeberger 2, Janna Wilcke 1, Sarah Winkowski, Wiebke Vogel, Carina Lipp 6, Lina Hinze 3, Verena Wagner 1.

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