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Handball : Münsterdorfer SV darf hoffen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In der Relegation zur Landesliga Mitte behauptet sich der MSV auch in Dänischenhagen und würde nun bei Verzicht eines Teams nachrücken.

Nach dem 27:21 in eigener Halle vor einer Woche gelang den Handballern des Münsterdorfer SV jetzt im Rückspiel ein 27:27 beim MTV Dänischenhagen in der Relegation zur Handball-Landesliga der Männer. Bei einem frei werdenden Platz darf der Münsterdorfer SV nun aufsteigen.

Bis zum 6:6 (10.) verlief das Spiel ausgeglichen und auf beiden Seiten zeigte sich, dass viel auf dem Spiel stand. Technische Fehler und auch diverse vergebene Chancen des MSV machten das Spiel unnötig spannend. Dennoch hatten die letzten Trainingseinheiten der Steinburger einige Wirkung gezeigt, man war auf der rechten Abwehrseite gut auf das Konzept des Gegners eingestellt. Dänischenhagen setzte sich bis zur 20. Minute auf 11:7 ab. Zwar gelang dem MSV eine Verkürzung auf 10:12 (26.), doch gingen die Gastgeber mit einer 15:11-Führung in die Pause.

In der Halbzeit wies MSV-Trainer Jürgen Formelle nochmals auf die Bedeutung des Spieles hin, auch die einfachen Fehler wurden angesprochen. Zudem versuchte Formella seine „jungen Wilden” in die Pflicht zu nehmen, auch einmal Verantwortung zu übernehmen. Eine tolle Saison sollte jetzt nicht auf der Zielgeraden in einem Fiasko enden. Taktisch wurde umgestellt: Michael Stieper ging an den Kreis als Gegenmittel gegen die kurze Deckung gegen ihn aus der ersten Hälfte. Im Rückraum agierten nun Torben Rickert, Lucas Flossmann und Kim Wengert.

Diese Taktik ging auf. Nach dem 16:11 der Gastgeber kam der „MSV-Express” ins Rollen. Angetrieben von der lautstarken Unterstützung der treuen Fans holte man Tor um Tor auf und in der 43. Minute stand es 20:20. Die mentale Stärke sprach nun in dieser Phase für den MSV. Ob die Spieler auf der Bank oder auf dem Feld: Jede positive Aktion wurde gefeiert. Die Stimmung sprang von den Spielern auf die Zuschauer über und die positive Energie kam postwendend zurück. In der 50. Minute lag Münsterdorf sogar mit zwei Toren vorn. Kim Wengert verwandelte ein ums andere Mal seine Strafwürfe und die Abwehr bekam den gegnerischen Angriff immer besser unter Kontrolle. Was dann noch durchkam, wurde von Timo Carstens im Tor entschärft, der Mitte der ersten Halbzeit für Kersten Franck kam. Mit 27:27 stand es am Ende leistungsgerecht unentschieden. Doch noch weiß keiner, was dieser Erfolg für den MSV tatsächlich wert ist.

Münsterdorfer SV: Michel Dörfling, Tim Stieper (3), Michael Reich (1), Kim Wengert (7), Michael Stieper (7), Tim Holpert (1), Philip Reich (1), Torben Rickert (2), Jonas Prigge, Lucas Flossmann (4), Jonas Wohllebe, Timo Carstens, Kersten Franck, Tule Becker, Dirk Dörfling. Trainer Jürgen Formella.

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