Handball : MTV Herzhorn will nachlegen

Wichtige Stütze: Elina Hesse will mit dem Team des MTV Herzhorn in der Oberliga bleiben.
Wichtige Stütze: Elina Hesse will mit dem Team des MTV Herzhorn in der Oberliga bleiben.

Die Steinburger Oberliga-Handballerinnen erwarten in eigener Halle den SV Preußen Reinfeld.

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09. März 2018, 15:52 Uhr

Weiter geht die Punktejagd für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn (10./13:27). Nach dem wichtigen 30:27 gegen den Bredstedter TSV wollen die Schützlinge von Trainer Olaf Winter in einem weiteren Heimspiel die nächsten Punkte einsammeln. Heute (Anpfiff: 17 Uhr) empfangen die Blau-Gelben in der Glückstädter Sporthalle Nord die Mannschaft von Aufsteiger Preußen Reinfeld (7./18:18).

Das Gästeteam von Trainerfuchs Detfred Dörling hat mit 16:10 Punkten eine sehr starke Hinrunde gespielt, aber seitdem schwächeln die Stormarnerinnen ein wenig. Zuletzt zeigten sie sich in eigener Halle beim 39:29 gegen den Abstiegskandidaten OKT II zwar leicht erholt, doch zuvor musste die Mannschaft eine Serie von fünf, zum Teil sehr deutlichen Niederlagen verkraften. Reinfeld hat seine stärksten Kräfte im Angriff in Kerstin Albrecht, Jacqueline Heins und Lara Zube.

Auch beim unnötig hohen 17:24 im Hinspiel hatten Albrecht und Heins treffermäßig den größten Anteil am Reinfelder Sieg. Dabei wurden die MTV-Damen unter Wert geschlagen. „Wir waren dort lange Zeit mindestens ebenbürtig, dann fielen aber sowohl Maike Langenberg als auch Elina Hesse im Verlauf der zweiten Hälfte verletzt aus“, erinnert sich Winter an die Partie Ende Oktober. „Wir haben dann in der Schlussphase versucht, mit offener Deckung schnell an den Ball zu kommen. Das nutzte Preußen zu weiteren Toren.“

Das soll nun aber abgehakt sein, viel lieber will man an die starke Leistung gegen Bredstedt anknüpfen. Winter: „Mit einem so guten Auftritt habe ich gar nicht gerechnet. Das wollen wir möglichst wiederholen.“

Die Vorbereitung auf die Partie gegen Reinfeld war allerdings suboptimal, denn die Trainingsbeteiligung litt ein wenig unter Verletzungen, Erkrankungen und beruflichen Pflichten.

Dennoch hofft Winter, dass sich sein Kader bis Sonnabend wieder entsprechend füllt. In taktischer Hinsicht hat er sich nach eigenem Bekunden einiges für den Gegner einfallen lassen, möchte sich aber auch nicht durch öffentliche Erklärungen um den Überraschungs-Vorteil bringen.

Mit einem Erfolg würden die Herzhornerinnen einen wichtigen Schritt zum Klassenverbleib machen. Doch die Entscheidung darüber wird wohl erst nach der Osterpause in den letzten drei Spielen gegen Kiel/Kronshagen (h), OKT II (a) und Esingen (h) fallen. Winter: „Da wären zwei Punkte gegen Reinfeld aber schon mal ein sehr guter Anfang.“

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