Handball : MTV Herzhorn will nachlegen

Im Anflug: Lina Hinze gehört zu den treffsichersten Herzhorner Schützinnen.
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Im Anflug: Lina Hinze gehört zu den treffsichersten Herzhorner Schützinnen.

Die Steinburger Oberliga-Handballerinnen rechnen sich in eigener Halle gegen den TSV Altenholz eine Siegchance aus.

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26. Januar 2018, 11:53 Uhr

Weitermachen, nur nicht aufhören: Nachdem sich die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn (9./10:20) zuletzt mit dem 22:19 beim Schlusslicht Niendorf Punkte und Selbstvertrauen geholt haben, soll es nun in eigener Halle weitergehen. Am Sonnabend (Anpfiff: 17 Uhr in der Sporthalle Glückstadt-Nord) empfangen die Schützlinge des Trainerduos Nils Brämer/Olaf Winter das Team des TSV Altenholz (8./14:14). In Herzhorn gibt man sich optimistisch. „Wenn wir es schaffen, auch nur annähernd unser Leistungsvermögen über die volle Spielzeit abzurufen, sehe ich auf jeden Fall Siegchancen für uns“, sagt Olaf Winter. Zudem sei man in eigener Halle ein ganz anderes Team. Winter: „Da haben wir mehr Biss, mehr Power und mehr Selbstvertrauen.“

Von den Randkielerinnen ist der MTV nur durch einen Platz, aber vier Pluspunkte getrennt. Der jüngste Herzhorner Erfolg in Hamburg wird niemanden im Lager der Blau-Gelben zur Nachlässigkeit verleiten, denn die Konkurrenten Bredstedt und Esingen sitzen dem MTV im Nacken. Zudem beginnt die Reserve des Vorletzten HG OKT damit (wie beim 26:22 gegen St. Pauli), Spielerinnen aus dem Drittliga-Kader im Oberliga-Abstiegskampf einzusetzen. Auch der Drittletzte Stockelsdorf (21:22 ausgerechnet beim TSV Altenholz) schrammte zuletzt nur knapp an einem Punktgewinn vorbei.

Mit Altenholz haben die Steinburgerinnen ihrerseits noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel gab es eine empfindliche 20:30-Schlappe, und auch beim Neujahrsturnier in Kellinghusen konnte man gegen den TSV nicht gewinnen.

In Altenholz hatten die Steinburgerinnen das Spiel noch relativ lange offen gehalten, doch letztlich war der MTV an TSV-Torhüterin Jana Dibbern sowie der eigenen schlechten Chancenverwertung gescheitert. Zudem schenkten Lisa von Klein und Nina Lyke den Herzhornerinnen jeweils acht Tore ein. „Wir haben die Fehler aus dem Altenholz-Spiel besprochen“, sagt Winter. „Wenn wir die Mehrzahl der Hochkaräter nutzen, sollten wir eine echte Chance haben.“ Ein positives Ergebnis wäre zudem viel besser für die Stimmung bei einer kleinen, teaminternen Feierlichkeit am Abend.

Personell können Brämer und Winter bis auf eine Ausnahme aus dem Vollen schöpfen: Verena Wagner steht aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung – sehr zum Bedauern von Winter. „Sie hat in Niendorf unser Angriffsspiel variabler gemacht und für einfache Tore gesorgt.“

Erneute Einzelkämpferin im MTV-Gehäuse wird wieder Nina Struck sein. Im Herzhorner Lager hofft man, dass sie wieder einen so guten Tag erwischt wie zuletzt in Hamburg. Winter: „Ohne sie hätten wir dort vermutlich nicht gewonnen.“

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