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Handball : MTV Herzhorn will Heimbilanz aufpolieren

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Steinburger Oberliga-Männer erwarten den Vorletzten Esingen. Bisher gelang ihnen erst ein Sieg in eigener Halle.

von
erstellt am 03.Feb.2017 | 04:19 Uhr

Nachholbedarf haben die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn (6./16:12) in eigener Sache erkannt: In heimischer Halle haben die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke erst drei Zähler geholt, mithin gelang ihnen also erst ein einziger Sieg in der Glückstädter Sporthalle Nord – das war das 24:21 gegen den VfL Bad Schwartau II vom 5. November.

Dem wollen die Blau-Gelben nun morgen (Anpfiff: 16.30 Uhr) gegen den TuS Esingen aus Tornesch (13./6:22) dringend Abhilfe schaffen. „Wir dürfen den Gegner aber auf keinen Fall unterschätzen“, sagt Kuhnke. „Nach dem überraschend klaren 27:21 gegen die SG Hamburg Nord ist Esingen im Aufwind.“ Eigentlich schien der TuS schon so gut abgestiegen, aber durch zwei Erfolge im Januar haben die Esinger zumindest wieder die Hoffnung, mit zwei weiteren Siegen den Anschluss an das untere Mittelfeld schaffen zu können.

Warum es bei seinem Team auswärts so viel besser klappt als in gewohnter Umgebung (mit 13:3 hat der MTV bisher die meisten Auswärtspunkte geholt), hat Manfred Kuhnke auch noch nicht genau ergründen können. „Vielleicht machen sich die jungen Spieler vor den eigenen Fans unnötig viel Druck“, vermutet er.

Das wollen die Herzhorner aber diesmal ablegen. Zwar waren zuletzt beim schwer erkämpften 26:25 beim TV Fischbek mit Ludger Lüders, Lutz Wamser und Malte Meisiek gleich eine ganze Reihe von Akteuren verletzt ausgefallen. Aber im MTV-Lager ist man zuversichtlich, dass alle eingesetzt werden können. Auch die Blessuren von Theo Boltzen (Wurfarm) und Birger Dittmer (Schulter), die bisher zu den treffsichersten Schützen zählen, sollten nicht so gravierend sein, dass der Einsatz gefährdet wäre.

Gegen ein ähnliches Ergebnis wie im Hinspiel (dort gewann der MTV in fremder Halle mit 26:20) hätte wohl niemand im Herzhorner Lager etwas einzuwenden. Besonderes Augenmerk in den Reihen der Esingen verdient Haupttorschütze Max Albrecht, der in der Hinrunde sechs Mal gegen die Herzhorner getroffen hatte. Insgesamt gehen die Esinger meist ein hohes Team und agieren in der Abwehr gern offensiv – eine Variante, mit der die Herzhorner gelegentlich ihre Schwierigkeiten haben.

Das soll aber morgen keine Rolle spielen. Schließlich wollen die Steinburger nicht nur ihre Bilanz auf heimischem Grund aufpolieren, sondern auch einen weiteren wichtigen Schritt zum Klassenverbleib machen.

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