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Handball : MTV Herzhorn schlägt sich achtbar

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Beim Titelfavoriten HSG Ostsee Neustadt/Grömitz halten die Herzhorner Oberliga-Handballer die Partie beim 22:26 lange offen.

Die Oberliga-Handballer des   MTV Herzhorn mussten beim  großen Titelaspiranten HSG Ostsee Neustadt/Grömitz antreten. Mit entsprechend gedämpften Erwartungen reisten die Blau-Gelben an die Ostsee,   schlugen sich  dabei aber mehr als achtbar. Zwar verloren sie die Partie mit 22:26 (11:12). Doch  sie zeigten  eine enorme Leistungssteigerung zu den vergangenen Wochen. Man darf hoffen, dass sie die  Form über die Herbstferien stabilisieren.

Verletzungsbedingt fehlte in dieser Begegnung Abwehrchef Ludger Lüders, doch seine Teamkollegen machten sein  Fehlen mit einer hochmotivierten und engagierten Einstellung wett. Die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke wollten aus dieser Partie wenn möglich Zählbares mitnehmen und entsprechend gingen sie zur Sache. Aus einer starken 6:0-Deckung mit einem starken  Mehmet Atamann dahinter spielten sie sicher nach vorne und machten ihren Gastgebern das Leben schwer. Nach dem 1:0  durch Sebastian Lipp behaupteten die Herzhorner  beständig eine  knappe Führung. Die Blau-Gelben hatten sich fest vorgenommen, sich nicht das bekannt schnelle Spiel ihrer Gegner aufzwängen zu lassen, sondern ruhig ihre Chancen zu suchen. Und das taten sie auch. Theo Boltzen und Sebastian Lipp zogen im Rückraum die Fäden und agierten zudem sehr torgefährlich. So ging der MTV  durch Birger Dittmer sogar mit 10:7 (22.) in Führung. Doch einige Nachlässigkeiten ermöglichten der HSG  in der 26. Minute  den Ausgleich.  In Unterzahl kassierten die Gäste dann kurz vor der Pause noch den 11:12-Rückstand, hatten sich jedoch   alle Chancen für den  zweiten Durchgang offen gehalten.

Und sie knüpften dort an, wo sie aufgehört hatten. Sebastian Lipp glich sofort aus, und es blieb ein  Spiel auf Augenhöhe. Jetzt allerdings lagen die Hausherren zumeist vorne, doch auch sie konnten sich lange nicht absetzen. Es dauerte bis zur 49. Minute,  ehe sie  von 17:17 auf 21:18 enteilten. Dabei profitierten sie davon, dass die Kuhnke-Schützlinge ein wenig in alte Schwächen zurückfielen. Sie agierten nun ein wenig überhastet,  und ihre Abschlussschwäche schlich sich ins Spiel. So wurden einige hochkarätige Chancen wie Tempogegenstöße und Strafwürfe vergeben,  und dies nutzten die Männer von der Ostsee.  In der 56.  Minute keimte noch mal  Hoffnung auf, als Lasse Janke auf 22:24 verkürzte.  Doch die Gegner waren clever genug, um ihren Vorsprung über die Runden zu bringen und gewannen am Ende mit 26:22.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst, Nico Bielefeld, Mattes Olde 1, Lutz Wamser 1, Torben Voß 2, Lasse Janke 1, Sebastian Lipp 7, Marten Most, Iven Pfeifers, Theo Boltzen 4, Birger Dittmer 3, Malte Meisiek 1, Hendrik Meyn 2.

 

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