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Handball : MTV Herzhorn nutzt Überzahl nicht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Steinburger Oberliga-Männer verlieren ihr Heimspiel gegen die HG Hamburg-Barmbek mit 25:29.

Für die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn wäre in der Heimpartie gegen die starke HG Hamburg/Barmbek durchaus etwas drin gewesen. Doch am Ende unterlagen die Blau-Gelben mit 25:29 (15:16). „Hätten wir konzentrierter gespielt, hätten wir die die Punkte halten können. Es ist schade, dass wir nicht mehr mitgenommen haben“, so Betreuer Holger Fehlau nach dem Spiel. Bei den Blau-Gelben fehlte Jannes Timm, der krankheitsbedingt ausfiel.

Die Hausherren erlebten einen klassischen Fehlstart und lagen nach dem 1:1 durch Theo Boltzen schnell mit 2:6 und 3:7 hinten. Doch sie fingen sich, schafften es, die Fehler im Angriff abzustellen und auch die Abwehr fand sich immer besser zurecht. So verkürzte Herzhorn Tor um Tor und Lutz Wamser glich in der 22. Minute zum 13:13 aus. Nico Bielefeld, der erneut eine ganz starke Leistung ablieferte, brachte im Anschluss sein Team sogar erstmals in Führung. Nun sahen die rund 200 Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Bis zur Pause lagen die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke zwar mit 15:16 knapp hinten, hatten sich jedoch alle Chancen für die zweite Hälfte gewahrt.

Und wie erhofft und auch erwartet entwickelte sich ein ganz ausgeglichenes Spiel in dem es Tor um Tor ging. In der 46. Minute führten die Gastgeber nach einem Treffer von Sebastian Lipp mit 21:20 und hatten beim 6:4-Überzahlspiel die große Möglichkeit, sich ein wenig abzusetzen. Doch sie agierten viel zu unkonzentriert. Statt die Führung auszubauen, gerieten sie mit 21:22 sogar in Rückstand. „In dieser Phase haben wir den Sieg vergeben“, so Fehlau. Die Gäste bekamen nun erneut Oberwasser und nutzten die Schwächephase ihrer Gegner, um sich mit 26:21 wieder deutlich in Führung zu bringen.

Mit diesem Vorsprung war eine Vorentscheidung gefallen, denn es gelang den Herzhornern nicht, diesen Rückstand noch einmal wett zu machen. Drei Treffer in Folge von Sebastian Lipp änderten hieran nichts und auch die starke Leistung von Mehmet Atamann zwischen den Pfosten konnte die Niederlage nicht verhindern. Am Ende unterlagen die Gastgeber mit 25:29 und ihnen blieb nur als Fazit: Es wäre mehr möglich gewesen.


Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Nico Bielefeld 4, Ludger Lüders 1, Malte Meisiek 1, Johann Holst, Iven Pfeiffers, Lutz Wamser 4, Torben Voss 1, Lasse Janke, Sebastian Lipp 8 (3), Theo Boltzen 6 (1), Birger Dittmer.

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