MTV Herzhorn muss beim "Junior-Team" der SG Flensburg-Handewitt antreten

Ziemlich fraglich ist morgen der  Einsatz von   Kim Kardel. Foto: ml
Ziemlich fraglich ist morgen der Einsatz von Kim Kardel. Foto: ml

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09. September 2011, 03:59 Uhr

Herzhorn | Eine schwere Aufgabe steht vor den Oberliga-Handballern des MTV Herzhorn: Am Sonntag (Anpfiff 16 Uhr) sind die Schützlinge von Trainer Michael von Thun beim Drittliga-Absteiger SG Flensburg-Handewitt II zu Gast.

Unter der Woche haben die Herzhorner noch einmal versucht, an den Fehlern vom 24:31 gegen Schülp/Westerrönfeld zu arbeiten. "Wir hatten überhaupt keine Einstellung zum Gegner und haben auch im Angriff sehr viele Fehler gemacht", sagt MTV-Coach Michael von Thun . "Das hat Schülp dann auch gnadenlos bestraft. Diese Fehler müssen wir auf jeden Fall minimieren."

Gastgeber SG Flensburg-Handewitt II geht nach dem Abstieg aus der Dritten Liga mit Klaus Gärtner als Coach und einem Altersdurchschnitt von 20,3 in die neue Saison. Gärtner ist erstmals in seiner Laufbahn alleinverantwortlich für eine Mannschaft im Männerbereich. In der letzten Rückrunde unterstützte der 36-Jährige bereits Vorgänger Matthias Hahn. Nach der Berufung von Lars Bastian in den Bundesliga-Kader ist Kreisläufer Daniel Finkenstein der "Oldie". Und das mit Jahrgang 1987. Der Wiederaufstieg ist dabei nicht zwingend das Saisonziel der Flensburger. Vielmehr gehe es darum, die Akteure individuell weiterzuentwickeln, sie möglichst nah an die Bundesliga-Truppe heranzuführen. Zum Auftakt lief es ziemlich gut für die Gärtner-Truppe. Beim 31:22 in Ellerbek verteilten sich die Treffer ziemlich gleichmäßig über die gesamte Mannschaft.

Bei allem Respekt vor dem Gegner will Michael von Thun sich nicht an den Flensburgern ausrichten. "Wir müssen unser eigenes Spiel spielen und zu unserem Rhythmus finden." Vor der Partie ist allerdings der Einsatz von Kim Kardel fraglich, der sich am Dienstag im Training verletzt hatte. Fehlen wird Niklas Ranft (Urlaub) und auch Malte Hinrichs ist wegen der Vorbereitung auf den Studienbeginn in Köln am Sonntag nicht mit von der Partie.

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