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Handball : MTV Herzhorn mangelt es an Einstellung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Steinburger Oberliga-Männer verlieren in eigener Halle mit 27:30 gegen den Preetzer TSV.

Handball ohne Leidenschaft – so hängen die Trauben in der Handball-Oberliga sehr hoch. Die Männer des MTV Herzhorn hatten den TSV Preetz zu Gast und unterlagen verdient mit 27:30 (14:16). „Wir müssen in jedem Spiel über den Kampf kommen“, so ein sichtlich enttäuschter Trainer Manfred Kuhnke. Sein Team fand in keiner Phase der Begegnung zu einer stabilen, guten Leistung. Sowohl die ansonsten so sichere Abwehr wankte als auch der Angriff. Hinzu kam eine indiskutable Einstellung und so war die Partie eigentlich schon Mitte der zweiten Halbzeit entschieden.

Dabei begannen die Gastgeber noch recht gut. Theo Boltzen sorgte für das 1:0 und kurz darauf auch für das 2:1. Doch nach dem 2:2 gingen die Preetzer in der 5. Minute mit 3:2 in Führung und erhöhten sofort auf 4:2. Mehmet Atamann zwischen den Pfosten hielt jedoch in den ersten 30 Minuten noch gut und so blieb sein Team dran.

Aus dem 3:7-Rückstand machten Theo Boltzen mit einem verwandelten Strafwurf und Birger Dittmer mit zwei Tempogegenstößen ein 6:7 (15.). In dieser Phase stand die Herzhorner Abwehr ein wenig stabiler und Preetz machte einige Fehler. Als dann Sebastian Lipp zum 7:7 ausglich, schienen die Blau-Gelben wieder voll dabei. Doch innerhalb weniger Minuten zogen ihre Gegner wieder auf 10:7 und 11:8 (20.) davon.

Doch es blieb noch eng: Nach tollem Anspiel an den Kreis traf Ludger Lüders zum 9:11 und im Anschluss Birger Dittmer zum 10:11. Doch so richtig konnten die Herzhorner das Blatt nicht wenden und lagen auch zur Pause mit 14:16 hinten.

Hatte man nach der Pause gehofft, dass durch die Heimmannschaft ein Ruck ging, sah man sich schnell enttäuscht. Preetz erhöhte auf 17:14 und zog in der 36. Minute sogar auf 20:15 davon.

Fast war es, als hätten sich die Hausherren schon der drohenden Niederlage ergeben, denn es mangelte an jeglichem kämpferischen Einsatz. Es häuften sich Fehlversuche und Zeitstrafen, logische Folge war das 15:22 (41.). Erst als Birger Dittmer, der in der zweiten Halbzeit zusehends stärker wurde, auf 16:22 verkürzte, kam wieder ein wenig Hoffnung auf. Doch der Rückstand blieb nahezu unverändert. Ab der 50. Minute versuchten die Kuhnke-Schützlinge, mit einer recht offensiven Abwehr und der kurzen Deckung gegen zwei Gegenspieler zu retten, was zu retten war. Theo Boltzen verkürzte in der 51. Minute auf 21:25, ein Rückstand, der durchaus noch wettzumachen war. Doch der Knoten platzte nicht: Preetz erhöhte umgehend wieder auf 26:21 und 27:21. Damit war die Gegenwehr endgültig gebrochen. In der 58. Minute stand es 29:24 für die Gäste und damit war die Partie entschieden. Die letzten Treffer von Theo Boltzen und Birger Dittmer ließen das Ergebnis mit 27:30 lediglich ein wenig gefälliger aussehen, an der schwachen Vorstellung der Herzhorner änderten sie jedoch nichts mehr.


MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst, Nico Bielefeld 1, Andre Bierek 1, Ludger Lüders 1, Lutz Wamser , Torben Voss, Lasse Janke, Malte Meisik, Sebastian Lipp 4, Johann Holst 1, Iven Pfeiffers 1, Theo Boltzen 10 (3), Birger Dittmer 8 (3),

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