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Handball : MTV Herzhorn macht Aufstieg klar

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Steinburger SH-Liga-Frauen besiegen den Konkurrenten Lauenburger SV nach spannendem Spiel mit 25:23.

Ende gut – alles gut! Die Handballerinnen des MTV Herzhorn hatten in der Schleswig-Holstein-Liga den Lauenburger SV zu Gast und für die Schützlinge von Trainer Michel Janke ging es in dieser Partie um den Aufstieg in Oberliga. Nur mit einem Sieg konnten sie den zweiten Tabellenplatz sichern und dies gelang ihnen. In einer jederzeit engen Begegnung, in der jedoch die Vorteile immer auf Seiten der Gastgeberinnen lagen, gewannen sie mit 25:23  (12:12).

Lange war der Ausgang in der Liga nicht so spannend wie in dieser Saison. Am Ende liegen mit Schwartau, Herzhorn und Lauenburg drei Mannschaften punktgleich vorne und der direkte Vergleich zählt. Damit erlangte Schwartau die Meisterschaft und Herzhorn vor rund 200 begeisterten Fans den zweiten Platz und damit den Mit-Aufstieg.

Doch trotz des Jubels gab es auch Wermutstropfen. Zum einen wurden mit Christina Hinrichs und Steffi Pekeler zwei Spielerinnen vor der Partie verabschiedet, und zum anderen verletzte sich Joele Riedeberger kurz vor dem Ende schwer. Die Begegnung musste mehr als 30 Minuten unterbrochen werden und die Spielerin kam mit einer ausgekugelten Schulter ins Krankenhaus.

Die Gastgeberinnen begannen hochkonzentriert und gingen auch gleich mit 2:0 in Führung. Doch es blieb eng und so stand es schnell 2:2. Trainer Michael Janke ließ in dieser Partie von Beginn an die Lauenburger Haupttorschützin Suelin Demir auf Rechtsaußen von Yana Hesse in kurze Deckung nehmen und hatte mit dieser Maßnahme vollen Erfolg, denn so standen ihre Mitspielerinnen unter erheblichen Druck. Mit wechselnden Führungen schenkten sich beide Teams nichts, wobei die Gäste eine harte Gangart an den Tag legten.

Von der 15. bis zur 22. Minute zeigten die Herzhornerinnen dann eine ganz starke Phase und setzten sich von 7:7 auf 12:8 ab. Doch es folgten, so Janke: „Unsere drolligen Minuten“. Statt vielleicht schon eine Vorentscheidung herbei zu führen, verloren seine Frauen ihre Linie und kassierten bis zur Pause das 12:12.

Sofort nach dem Wiederanpfiff ging Lauenburg mit 13:12 in Führung, doch es blieb die einzige für die Gäste in der zweiten Halbzeit. Die Janke-Schützlinge glichen nicht nur aus, sondern gingen in der 37. Minute mit 17:14 in Führung, wobei Christina Hinrichs auf Seiten der Blau-Gelben eine überragende Partie lieferte. Die Gastgeberinnen behaupteten in dieser Phase beständig einen Vorsprung von ein bis zwei Toren, durften sich jedoch nie sicher sein.

Und so blieb es ganz spannend und es kam noch einmal zum Ausgleich (18:18). In der 56. Minute dann für die Blau-Gelben beim Stande von 23:22 der große Schock: Joele Riedeberger wurde beim Tempogegenstoß schwer gefoult und blieb auf dem Parkett liegen. Beide Schiedsrichter hatten das Foul jedoch nicht gesehen und so blieb es ungeahndet. Bis ein Krankenwagen in der Halle war und die Spielerin dann versorgt werden konnte, vergingen mehr als 30 Minuten, in denen das Spiel unterbrochen wurde. Mit einer Schulter- und Bänderverletzung kam sie ins Krankenhaus.

Hatte man nun befürchtet, die Janke-Schützlinge kämen aus dem Tritt, wurden die Zuschauer eines Besseren belehrt. Die Herzhornerinnen kämpften, bäumten sich auf und wehrten den folgenden Angriff der Gäste erfolgreich ab. Christina Hinrichs erhöhte im Gegenzug auf 24:22 und damit war die Vorentscheidung endgültig gefallen. Zwar verkürzte Lauenburg noch einmal auf 23:24, doch das 25:23 durch Sarah Winkowski besiegelte den Herzhorner Sieg und Aufstieg.

MTV Herzhorn: Mareike Struck, Lea Tiedemann – Maike Langenberg 4, Yana Hesse, Sarah Winkowski 2, Anja Stoldt 1, Siomana Martin, Christina Hinrichs 11 (5), Carina Lipp 5, Yoele Riedeberg, Aimeè von Pereira, Steffi Pekeler, Janna Wilcke, Wiebke Vogel.

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