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Handball : MTV Herzhorn bleibt auf Titelkurs

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Steinburger SH-Liga-Frauen lassen HSG Holstein Kiel/Kronshagen beim 30:22 im Gipfeltreffen keine Chance.

Wie aus einem Guss präsentierten sich die Handballerinnen des MTV Herzhorn in der SH-Liga-Spitzenpartie gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Sie bezwangen ihre Gäste mit einem deutlichen 30:22 (16:12). Entsprechend hochzufrieden zeigte sich Trainer Michael Janke nach dem Spiel. „Das war wirklich eine Klasseleistung. Es war das erste von sieben Endspielen für uns. Nun wollen wir sehen, wie es weiter geht.“

Mit diesem klaren Erfolg vergrößerten die Janke-Schützlinge als Spitzenreiter bei 24:8 Punkten ihren Vorsprung vor Kiel/Kronshagen (20:12) auf vier Zähler und auch der Lauenburger SV (20:12) verlor durch die 17:23-Schlappe gegen Preußen Reinfeld an Boden. Schritt halten kann derzeit noch der VfL Bad Schwartau (22:10) nach dem knappen 24:22-Sieg in Fockbek. Der Titelkampf dürfte sich aber wohl endgültig erst in den letzten beiden Herzhorner Heimspielen gegen Schwartau und Lauenburg im April entscheiden.

Die Blau-Gelben erwischten am Sonnabend vor rund 200 Zuschauern gar nicht einmal einen so guten Start. Schnell lagen sie bis zur 10. Minute mit 2:5 hinten und ab dieser Phase ließ Coach Janke die gegnerische Haupttorschützin Annika Heinrichsen in kurze Deckung nehmen – meist durch Simona Martin. Bis zum 6:8 hatte die Kieler Nummer 10 fünf Mal das Netz zappeln lassen, danach traf sie aber nur noch bei zwei Siebenmetern. Mit dieser erfolgreichen Maßnahme gewann die Herzhorner Deckung zunehmend an Sicherheit und wurde immer stabiler. Auch Torhüterin Mareike Struck, die im ersten Durchgang das Herzhorner Gehäuse hütete, konnte sich nun mit mehreren Paraden auszeichnen. Tor um Tor verkürzten die Gastgeberinnen und in der 20. Minute lagen sie nur noch mit 9:10 hinten. In der Folge drehten sie die Partie: Vier Treffer in Serie sorgten für das 14:10 und zur Pause hatte der MTV mit 16:12 die Nase vorne. In der 27. Minute musste Herzhorn allerdings eine Verletzung von Sarah Winkowski, die bis dato sehr stark aufgespielt hatte, wegstecken. Doch das gelang sehr gut und die Blau-Gelben ließen sich hiervon nicht aus dem Tritt bringen.

Nach dem Seitenwechsel setzten sie sich langsam, aber sicher kontinuierlich weiter ab und wussten sowohl im Angriff als auch in der Deckung mit ganz starken Aktionen zu gefallen. Im Tor sorgte dabei im zweiten Durchgang Lea Tiedemann mit guten Paraden für weitere Sicherheit und man ließ den Kieler Angriff überhaupt nicht mehr zum Entfalten kommen.

Beim Stande von 27:19 (50.) war die Begegnung längst vorentschieden und die Gäste ließen so langsam „die Köpfe hängen“. Mit 30:22 feierten die Blau-Gelben am Ende einen überzeugenden Sieg. Sollte es zum direkten Vergleich bei Punktgleichheit am Ende der Saison kommen, haben sie nun auch hierbei die Nase vorne, denn im Hinspiel unterlagen sie in Kronshagen lediglich mit sechs Toren.

MTV Herzhorn: Mareike Struck (1.-30.), Lea Tiedemann (31.-60.) – Simona Martin 2, Yoele Riedeberger 3, Janna Wilcke 1, Anja Stoldt 5, Steffi Pekeler, Yana Hesse 2, Mareike Hoffmann 2, Sarah Winkowski 2, Carina Lipp 7, Lena Schecht, Christina Hinrichs 6 (2), Wiebke Vogel.

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erstellt am 15.Feb.2016 | 05:36 Uhr

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