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Handball : MTV Herzhorn behält die Ruhe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Steinburger Oberliga-Männer bezwingen den TuS Lübeck mit 30:28.

von
erstellt am 10.Jan.2016 | 17:32 Uhr

Souverän gespielt und trotzdem wurde es zum Ende hin noch mal spannend: Der MTV Herzhorn hatte in der Handball-Oberliga der Männer den TuS Lübeck zu Gast und gewann diese wichtige Partie knapp mit 30:28 (19:13). Der MTV führte jedoch fast die gesamte Spielzeit ungefährdet. Dabei stellten die Gegner eine Truppe, die keineswegs zu unterschätzen war, denn sie spielte einen schnellen Ball und agierte in der Abwehr überraschend.

Die Hausherren begannen die Partie mit großen Problemen mit der gegnerischen Abwehr. Diese agierte äußerst offensiv mit drei vorgezogenen Spielern. Es dauerte denn auch bis Mitte der ersten Halbzeit, ehe sich die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke auf diese ungewohnte Formation eingestellten hatten und sich auf 9:4 absetzten. Bei diesem Rückstand reagierten die Lübecker und zogen ihre Spieler zurück. Dennoch blieben die Herzhorner nun weiter spielbestimmend und gingen mit einem deutlichen 20:14-Vorsprung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel sprach lange Zeit alles klar für die Gastgeber. Sie ließen ihrem Gegner selten die Chance, entscheidend zu verkürzen und insbesondere Birger Dittmer auf der Außenposition setzte sich gekonnt mit tollen Aktionen in Szene. So führten die Blau-Gelben in der 45. Minute noch mit 25:20 Toren und strebten einen eigentlich ungefährdeten Sieg entgegen. Doch sie machten es überraschend doch noch spannend.

Als die Lübecker wieder in eine offenere Abwehrformation wechselten, verloren die Herzhorner ein wenig den Faden und agierten zudem etwas leichtfertig. Dies nutzten die Gäste, um Tor um Tor zu verkürzen. So wurde die eigentlich sichere Partie noch einmal ganz spannend, denn in der 55. Minute führten die Herzhorner nur noch mit 29:27 Toren. Doch sie bewahrten die Ruhe und spielten clever die Zeit runter. Als Birger Dittmer dann auf 30:27 erhöhte, hatten sie den „Sack endlich zugemacht“. Auch die offene Manndeckung der Gegner in den letzten Spielminuten änderte hieran nichts mehr und mit 30:28 erspielten die Blau-Gelben einen knappen Sieg, der jedoch nach dem Spielverlauf nie wirklich gefährdet war.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Nico Bielefeldt 1, Johann Holst, Sebastian Lipp 4, Theo Boltzen 9, Birger Dittmer 7, Ludger Lüders 1, Lutz Wamser, Torben Voss, Lasse Janke, Jannes Timm 8 (3), Iven Pfeiffers, Malte Meisik

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