zur Navigation springen

Speedway-Bundesliga : MSC Brokstedt in Landshut hauchdünn unterlegen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

44:45-Niederlage für Wikinger in Bayern

von
erstellt am 22.Apr.2014 | 05:00 Uhr

Der MSC Brokstedt hat sein Auftaktmatch in der neuen Speedway-Bundesligasaison beim AC Landshut zwar verloren, geht nach dem 44:45 aber gestärkt an die nächsten Aufgaben. „Noch ist nichts verloren. Die Leistung, die wir heute gezeigt haben war sehr gut und gibt uns Zuversicht für das nächste Rennen.“ MSC-Teammanagerin Sabrina Harms zeigte sich nach dem Rennen trotz der knappen Niederlage mit dem Auftritt der „Wikinger“ sehr zufrieden.

Harms: „Taktisch haben wir die richtige Aufstellung gewählt.“ So war neben dem Finnen Joonas Kylmäkorpi (14 Punkte) vor allen Dingen Neuzugang Antonio Lindbäck Stütze des Teams. Mit 12 Punkten konnte der Schwede überzeugen und zeigte im Finallauf seine ganze Klasse, als er sich mit Landshuts Martin Smolinski ein wahres „photo-finish“ lieferte, bei dem am Ende nicht wenige Zuschauer im Stadion Ellermühle den Brokstedter vorn sahen. „Es ist müßig über die Entscheidung des Unparteiischen zu diskutieren. Aus seiner Sicht war Smolinski vorn – eine Tatsachenentscheidung eben.“ Ganz anders sah Lindbäck selbst die Szene. „Ich war vorn aber so ist es eben, wenn es um Bruchteile von Sekunden geht.“

Letztlich boten sich beide Teams jedoch ein Match auf Augenhöhe in dem Tobias Kroner (9 Punkte) und Matthias Kröger (7 Punkte) ebenfalls eine solide Leistung für den MSC ablieferten. Harms: „Tobi hatte leider in einem Lauf technische Probleme, zeigte aber ansonsten genau die Leistung, die wir von ihm gewohnt sind.“ Angetan zeigte sich die Teammanagerin auch vom Auftritt des Brokstedter „Urgesteins“ Matthias Kröger. „Matten ist sehr gut gefahren. Mit ihm ist immer noch zu rechnen.“

Komplettiert wurde der Brokstedter Punktestand durch zwei Zähler, die Danny Maaßen gutgeschrieben wurden, der allerdings in seinem letzten Lauf aufgrund technischer Probleme die Zwei-Minuten-Regelung nicht einhalten konnte und somit vom Start ausgeschlossen wurde.

Trotz der Auftaktniederlage sind die Macher des MSC mit dem Auftritt der Mannschaft zufrieden. „In Landshut zu verlieren ist sicherlich keine Schande. Wir haben jedoch noch alle Trümpfe selbst in der Hand.“ Brokstedts Pressesprecher Michael Schubert hofft nun auf eine entsprechende Reaktion beim ersten Heimrennen am 1. Mai auf dem Holsteinring gegen das Speedwayteam Wolfslake Falubaz.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen