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Leichtathletik : Molero hält beide Streckenrekorde

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Neben dem Schleswiger gewinnen Johanna Grell, Alexander Schilling und Carolin Johannsen beim 15. Hohenasper Volkslauf ebenfalls deutlich.

Trotz Nieselregens und Temperaturen weit unter den zu dieser Jahreszeit eigentlich erwarteten Wärmegraden war der 15. Hohenasper Volkslauf ein voller Erfolg. Insgesamt 169 Aktive gingen an den Start. „Ich bin sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl und der guten Zusammenarbeit mit dem Laufclub Oase Hingstheide. Gut, das Wetter hätte besser sein können“, zog Organisationsleiter Uwe Weidenmüller vom SC Hohenaspe sein Fazit. Zum ersten Mal führte der HSC den traditionellen Volkslauf in Kooperation mit dem LC Oase Hingstheide durch. Daran soll auch in den kommenden Jahren festgehalten werden.

Sportlich glänzte über die 4,8 Kilometer lange Strecke der für Spiridon Schleswig startende Miguel Molero (Jahrgang 1968) mit einem Streckenrekord von beeindruckenden 14:39 Minuten und distanzierte den an Position zwei ins Ziel eingelaufenen Tobias Klähn (18) aus Itzehoe (17:30 Minuten) um knapp drei Minuten.

Der Schleswiger bereitet sich gerade auf die Senioren-Europameisterschaft in Aarhus (Dänemark) vor. „Ich habe mir den Lauf hier in Hohenaspe herausgesucht, weil ich vor der Regenerationsphase noch einmal einen Feinschliff machen wollte, und dies ist mir hier gelungen. Jetzt muss ich noch etwas pausieren und kann dann hoffentlich in Aarhus ab dem 27. Juli auf der Bahn auch etwas bewegen.“

2011 ist der Schleswiger schon einmal über die Langdistanz in Hohenaspe gestartet, seitdem ist er auch dort schon als Streckenrekordler geführt. Molero: „Von daher kannte ich die Strecke, wusste wie flach sie ist und wie landschaftlich reizvoll. Es ist immer wieder ein schönes Erlebnis, hier herzukommen.“

Die Frauenwertung über die Kurzstrecke entschied die erst 16-jährige Johanna Grell (SC Itzehoe, 19:15) vor Vereinskameradin Ute Krause (19:25) knapp für sich. „Ute war immer dicht hinter mir“, spürte die Nachwuchsathletin den Atem der erfahrenen Langstreckenläuferin im Nacken. „Ich habe geschaut, dass sie nicht zu nahe an mich ran läuft und bin dann immer schneller geworden.“ Ute Krause hat aus trainingstaktischen Gründen übrigens die Kurzstrecke gewählt. „Ich habe erst am Vorabend entschieden, die 4,8 Kilometer zu laufen, weil an diesem Wochenende ein kurzer Lauf auf meinem Trainingsplan steht“, erzählte die Itzehoerin am Rande der Veranstaltung.

Das Rennen über die Langdistanz (10,9 Kilometer) wurde bei den Männern eine „einsame“ Angelegenheit für Alexander Schilling („Konkurrenz gab es für mich nicht“.). Der für den LC Oase Hingstheide startberechtigte Dauersieger (38:50) ließ mit Stefan Hintze, Tim Berkhahn, Paul Mcnally und Bodo Praefke ein ganzes Quartett von Teamkameraden deutlich hinter sich. Der Abstand zu Stefan Hintze (41:58), der als Zweiter einlief, betrug allein drei Minuten und acht Sekunden. „Für mich war das ein reiner Trainingslauf mit schnelleren und langsameren Passagen“, berichtete Schilling nach seinem Start-Ziel-Sieg.

Die Bedingungen mit dem regnerischen Wetter gefielen dem 31-Jährigen allerdings überhaupt nicht. „Das war schlecht, viel Wind und Regen.“ Mit seinem Ergebnis war Alexander Schilling insgesamt aber zufrieden.

Bei den Frauen setzte sich Carolin Johannsen (Jahrgang 1999, SC Itzehoe) deutlich in einer Zeit von 46:20 Minuten durch. Ihr Abstand zu Friederike Liu (51:27), der zweitbesten Läuferin über diese Distanz, betrug mehr als fünf Minuten. Nach dem Lauf scherzte die Frauen-Siegerin („Die letzten 900 Meter hätten nicht mehr sein müssen.“) und fuhr fort: „Es lief aber sehr gut, insbesondere auch mit meinem Laufpartner Boris Schisanowski (46:11). Wir sind immer in einer Vierergruppe gelaufen und vom Tempo her war das in Ordnung. Ich bin echt zufrieden, ein schöner Erfolg.“

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