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Basketball : Möglichst lange auf der Welle schwimmen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach vier Siegen in Folge empfangen die Sportclub Itzehoe Eagles in der 2. Bundesliga ProB heute die BSW Sixers.

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erstellt am 15.Nov.2014 | 04:59 Uhr

Vier Siege in Folge – die Sport-Club Itzehoe Eagles haben einen Lauf in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Und er soll weitergehen: Heute Abend um 19.30 Uhr erwarten die Eagles im Sportzentrum am Lehmwohld die BSW Sixers aus Sachsen-Anhalt.

Mit ihrer Erfolgsserie haben sich die Eagles bis auf den vierten Platz vorgearbeitet. Die Sixers haben genau den umgekehrten Weg genommen: Nach vier Niederlagen nacheinander sind sie in untere Tabellengefilde abgerutscht, aber davon lässt sich Eagles-Coach Paul Larysz nicht täuschen. Es sei eine gut bis sehr gut zusammengestellte Mannschaft mit talentierten jungen Spielern, Akteuren mit Erfahrung aus höheren Ligen und starken Ausländern. „Die kämpfen einfach mit Verletzungssorgen.“ Zwei Leistungsträger fielen aus, da gehe es im Team weniger um Qualität als um die Rollenverteilung, sagt Larysz und warnt eindringlich: „Das ist eine sehr gefährliche Geschichte für uns. Angeschlagene Boxer sind bekanntlich sehr schwer zu schlagen.“ Fast alle Spiele gingen für die Sixers nur knapp verloren, „die haben genug Qualität“.

Das wissen die Eagles auch noch aus der Regionalliga-Saison 2010/11. Damals wurde Göttingen unangefochten Meister, die Itzehoer und die Sixers stritten sich um den zweiten Platz. Im entscheidenden Spiel in Sachsen-Anhalt führten die Eagles lange, verloren dann aber in der Verlängerung. Die Sixers stiegen als Zweiter auf. Jetzt stehen sich die Teams erstmals wieder gegenüber, und als Beispiel für den guten Kader des Gegners nennt Larysz Robert Zinn: Der Aufbauspieler ist der beste deutsche Punktesammler in der ProB. Zudem hätten sich die Sixers gerade einen Akteur vom ProA-Ligisten Jena ausgeliehen, 2,13 Meter groß und ein guter Dreierschütze. Überhaupt seien sie im Unterschied zu den jüngsten Kontrahenten eine eher lange Mannschaft, was Larysz aber weniger umtreibt: „Physisch und körperlich haben wir in dieser Saison bisher keine Probleme gehabt.“ Entscheidend werde sein, wieder mit voller Konzentration und Leidenschaft, aber auch Geduld zu agieren – da seien in der ausgeglichenen Liga in jeder Partie 100 Prozent und mehr gefragt.

Im eigenen Kader gibt es nur wenige Probleme. Robert Daugs pausierte wegen Kniebeschwerden im Training, der kränkelnde Kosta Karamatskos werde hoffentlich rechtzeitig fit. Das Ziel ist klar: Es könnten auch wieder schwierigere Zeiten in der Liga kommen, aber man werde alles daran setzen, dass es nicht jetzt passiere, so Larysz. „Wir wollen unseren guten Lauf nutzen und möglichst lange auf der Erfolgswelle schwimmen.“

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