Handball : Mit weniger Fehlern mehr erreichen

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Die Oberliga-Frauen des MTV Herzhorn brauchen beim Schlusslicht Niendorf einen Erfolg.

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19. Januar 2018, 17:33 Uhr

Eine ganz wichtige Partie haben die Herzhorner Oberliga-Handballerinnen (10./8:20) auf dem Programm: Am Sonntag (Anpfiff: 16 Uhr) treten sie bei Schlusslicht SG Niendorf/Wandsetal (14./2:24) an. Die Vorzeichen dabei sind klar: „Das ist wieder ein Vier-Punkte-Spiele“, sagt Olaf Winter vom Herzhorner Trainerduo. „Wir müssen einfach gewinnen.“

Winter hatte nach dem 24:28 bei St. Pauli öffentlich Kritik geäußert. Dabei ging es zum einen um die Vielzahl der Herzhorner Fehler, aber auch um negative Reaktionen untereinander. Vor dem Dienstag-Training gab es nun eine Aussprache. „Ich hatte eine lange Liste mit allen Unzulänglichkeiten dabei“, sagt Winter. „Bedenkt man, dass wir trotz all der Mängel nur mit vier Toren verloren haben, lässt sich erahnen, was dort eigentlich möglich war.“ Die Mannschaft jedenfalls signalisierte Einsicht. Beispielhaft sei die Reaktion von Annika Schulz genannt: „Der Plan für Sonntag – weniger Fehler machen und gewinnen.“

Der MTV ist jedoch gewarnt, denn ein Selbstläufer wird die Partie sicher nicht. Im Hinspiel hatten sich die Blau-Gelben gegen das Schlusslicht sehr schwer getan. Im Verlauf der gesamten Partie hatte man häufiger mit vier bis fünf Toren zurückgelegen, ehe Herzhorn am Ende die Kurve zum knappen 25:24 bekam. Die Gastgeberinnen warten immer noch auf den ersten Sieg, deshalb sie werden ihre ganze Motivation in dieses Kellerduell legen. Zuletzt punktete die SG mit einem 23:23 gegen Esingen. Verzichten müssen die beiden MTV-Coaches Olaf Winter und Nils Brämer auf Annkristin Schmidt und Wiebke Vogel, beide plagen sich mit Rückenbeschwerden. Etwas Trainingsrückstand haben beruflich bedingt jeweils Sarah Wittkowski und Sarah Baudzus.

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