Handball : Mit Optimismus in den Neustart

Sebastian Lipp ist bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf wieder mit von der Partie.
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Sebastian Lipp ist bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf wieder mit von der Partie.

Steinburgs Handballer nehmen nach der Weihnachtspause die Saison in Oberliga und SH-Liga wieder auf.

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09. Januar 2015, 05:18 Uhr

Mit Optimismus gehen die klassenhöchsten Steinburger Handball-Teams nach der Weihnachtspause in die Saison-Fortsetzung. Während die Oberliga-Männer des MTV Herzhorn im wichtigen Kellerduell beim TV Fischbek gastieren, haben in ihren jeweiligen SH-Ligen die Männer der HSG Kremperheide/Münsterdorf und die Herzhorner Frauen Heimrecht.

Oberliga Männer
TV Fischbek (14./4:20) – MTV Herzhorn (11./5:17). Nachdem der MTV kurz vor Weihnachten zwei Mal gewann und sich mit Platz drei beim HVSH-Final-Four weiteres Selbstvertrauen geholt hatte, will die Mannschaft von Trainer Jens Timm beim Neustart nun unbedingt nachlegen. Schließlich gilt es, sich im direkten Duell weiter vom Schlusslicht abzusetzen. Doch ein Selbstgänger dürfte das nicht werden, denn die Gastgeber werden nach sieben Niederlagen in Folge darauf brennen, wieder in die Spur zu finden. Schließlich können auch sie hoffen, mit einem Sieg ihre Position wesentlich zu verbessern. Es werden also zwei hochmotivierte Mannschaften in diesem Kampf um „big points“ aufeinander treffen. Das Herzhorner Trainerteam kann auf einen nahezu kompletten Kader zurückgreifen. Über die Feiertage wurde dosiert trainiert und die verletzten Spieler konnten sich auskurieren. So kehrt Torhüter Marc Saggau wieder zurück in den Kader und kann Youngster Mehmet Ataman entlasten. Der dritte MTV-Torhüter Tjark Bernhard hat dagegen weiterhin mit den Folgen einer Hirnhautentzündung zu kämpfen und wird noch einige Wochen fehlen. Die Mannschaft hofft auf Fans, die die Reise zum Schulzentrum Süderelbe in Hamburg-Neugraben nicht scheuen, um ihr Team laustark anzufeuern (Anpfiff: Sbd., 18.30 Uhr).

SH-Liga Männer
HSG Kremperheide/Münsterdorf (8./8:16) – HSG Marne/Brunsbüttel (9./15:9). Nur ein Tabellenplatz, aber sieben Punkte trennen die beiden Aufsteiger. Das Team von Gastgeber-Trainer Werner Zink würde zu gern Revanche nehmen für die 32:38-Schlappe im Hinspiel nehmen. Dort hatte man mit Leif Friedrich zwar den besten Schützen der Dithmarscher weitgehend aus dem Spiel genommen, aber insgesamt keine gute Abwehrleistung gezeigt. „Die Aufgabe ist schon schwer“, sagt Kremperheides Coach. „Aber unschlagbar ist auch Marne/Brunsbüttel nicht; im Hinspiel fehlten uns einige Stammkräfte.“ Auf jeden Fall wollen die Steinburger die Steilvorlage nach den zugesprochenen Punkten aus dem Hinspiel gegen Nord-NF nutzen. Hoffnung gibt ihnen auch, dass Sebastian Lipp auf der halblinken Rückraum-Position wieder zur Verfügung steht. Der eigentliche Haupttorschütze hatte nach gleich zwei Brüchen (Schienbeinkopf, Mittelfuß) in dieser Saison bisher nur wenige Minuten spielen können.

SH-Liga Frauen
MTV Herzhorn (5./12:10) – TSV Lindewitt (4./14:10). Vor Weihnachten landeten die Herzhornerinnen zwei Auswärtssiege in Folge und rückten damit ihren heutigen Gästen auf die Pelle. Aufsteiger Lindewitt hatte nämlich nach 14:2 Punkten vier Niederlagen in Folge zu beklagen. Für den MTV kommt es darauf an, möglichst schnell wieder in den Erfolgs-Rhythmus zu kommen und Selbiges beim Gegner zu unterbinden. „Das wird wohl eher über den Willen entschieden“, ist sich MTV-Coach Michael Janke sicher. „Ansonsten ist die Liga so ausgeglichen, dass jeder jeden schlagen.“ Die Gäste agieren mit einer halboffensiven 6:0-Deckung, die aber anfällig im Mittelblock ist. Im Angriff verfügt Lindewitt über zwei torgefährliche Rückraum-Schützen und eine starke Kreisläuferin. Beim MTV sind die Voraussetzungen gut, denn neben dem kompletten Stamm-Personal sind aus der A-Jugend auch Carina Lipp und Joele Riedeberger mit dabei. Nur Mareike Hoffmann konnte diese Woche nicht mittrainieren: Sie kehrt erst heute aus dem Ski-Urlaub zurück. Im Hinspiel erkämpfte sich der MTV nach einem 21:26-Rückstand noch ein 29:29.

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